Kreuzzüge/Schwertmission/Inquisition/Hexenverbrennung/Bekämpfung
von Irrlehrern und Ungläubigen – Missbrauch der Religion?
Oder lässt sich religiös motivierte Gewalt aus dem
Neuen Testament rechtfertigen?
Vorwort/Zusammenfassung der kritischen Schriften des
Neuen Testaments:
Entgegen der Dogmatik der
christlichen Theologie, des zur bedingungslosen Toleranz, Feindes- und
Nächstenliebe, Gewaltlosigkeit und Pazifismus predigenden Religionsstifters
(Christus) stehen im Neuen Testament Aussagen, Textpassaschen und Schriften
entgegen, die der allgemeinen Lehrmeinung der christlichen Theologie
widersprechen:
Die kritischen Schriften
des Neuen Testaments lassen sich zusammenfassend in mehrere Kernbereiche
unterteilen:
Die Judenfeindlichkeit des Neuen Testaments:
Bereits Johannes der Täufer
droht dem jüdischen Volk das kommende Gericht und die „Feuertaufe“ durch Jesus
an und bezeichnet das jüdische Volk als „Nattern und Schlangenbrut“
In den Evangelien führt Jesus
Streitgespräche mit den religiösen Führern des jüdischen Volkes
(Schriftgelehrten) bezeichnet sie als „Nattern und Schlangenbrut“, als „Söhne
der Prophetenmörder und kündigt ihnen die „Blutrache“ an.
In den Evangelien bezeichnet
Jesus das jüdische Volk als „Hartherzig, Verstockt und bezeichnet die Juden als
Unrein“
Im Johannesevangelium
bezichtigt Jesus den Juden der Abstammung vom Teufel und verflucht das jüdische
Volk. Nach der vom Religionsstifter geforderten, gescheiterten Judenmission und
weil sie die Christengemeinden Anfeinden und Verfolgen, werden die Juden
endgültig Dämonisiert („Synagoge Satans“ Johannes-Offenbarung)
Das Neue Testament bezeichnet
die Juden als „Feinde Gottes“ und als „Feinde aller Menschen“
Mehrere Stellen des Neuen
Testaments drohen den Juden, die sich nicht zu Christus bekehren mit der
Verbrennung im Feuer.
Ferner deuten mehrere Stellen
des Neuen Testaments bei seiner mutmaßlichen Wiederkehr, möglicherweise die
Juden, die sich nicht bekehrten und ihn (Das Kreuz) anbeten mit der Verbrennung
im Ofen
(siehe Kap. „Die Deutung des
Gleichnisses vom Unkraut“ Matth.13,36-43)
(siehe Kap. „Vom Weltgericht“
Math.25,31-46)
Im Neuen Testament wird das
Verbrechen der Kreuzigung Christi von den Schriftgelehrten und den Hohenpriestern systematisch auf das ganze jüdische Volk
abgewälzt
(Apostelgeschichte)
Fazit:
Der klassische europäische
Antisemitismus basiert tief verwurzelt im Christentum, denn nahezu alle
gängigen Klischees, Vorwürfe und Vorurteile basieren auf den Behauptungen des
neuen Testaments:
Gottes- und
Christusmördervorwurf/Dämonisierung der Juden/Vorwurf der „Unreinheit und
Untreue“/Verschwörungsvorwürfe u.a.
Der Christusmördervorwurf:
Der Christusmördervorwurf
zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte des Christentums bzw. der
Kirche. Die Legende von der Schuld der Juden am Kreuzestod Christi führte durch
die Jahrhunderte zu Anfeindungen, Verfolgungen und Pogrome gegen die Juden und
hielt sich bis in den Nationalsozialismus!
Religiöse Intoleranz/Ungläubigen - (Atheisten)
Heidenfeindlichkeit:
Grundsätzlich gehen im Neuen
Testament alle zugrunde bzw. in das Verderben, die sich nicht zu Christus
bekehren und dem Evangelium nicht gehorchen (Juden/Heiden/Atheisten) bzw. droht
das Strafgericht Gottes und die Vernichtung im Feuer.
(Der zornige Rachegott des
Alten Testaments taucht im Neuen Testament ebenfalls wieder auf)
Im Neuen Testament droht
Jesus allen Städten, die sich nicht zu ihm bekehren, mit einem Strafgericht,
schlimmer bei Sodom und Gomorra.
Grundsätzlich wird im Neuen
Testament niemandem Vergeben, der den Heiligen Geist lästert (In den
Paulinischen Briefen droht auch allen, die den Sohn Gottes lästern, die
Vernichtung im Feuer)
Im Neuen Testament verdienen
alle Tod, die Tiere d.h. die Natur anbeten. (Naturreligionen)
Fazit:
Dadurch konnte sich das
Christentum die (gewaltsame) Vernichtung der Naturreligionen (Heidentum) bei
Germanen, Kelten, Slawen oder bei den Ureinwohnern Amerikas, Afrikas und
Australiens religiös rechtfertigen.
Bekämpfung der Irrlehrer:
Das Neue Testament fordert
die Christen dazu auf, die Irrlehrer anderer Religionen, Götterkulte oder
Glaubensrichtungen zu Bekämpfen. Zusammen mit dem Erfüllungsauftrag Christi (siehe
Kap. „Vom Gesetz und von den Propheten“ Matth.5,17-20) und den Gesetzbüchern
Moses konnte sich das Christentum, beispielsweise die kirchliche Inquisition
die gewaltsame Vernichtung anderer Religionen und Götterkulte
(Heidenvernichtung oder Hexenverbrennung) oder auch die Zerstörung heidnischer
Kultstätten, beispielsweise heilige Bäume bei den Germanen oder auch die
Verfolgung innerkirchlicher Glaubensabweichler (Häresie) religiös
rechtfertigen.
Schwertmission/Kreuzzüge:
Im Matthäusevangelium (siehe
Kap. „Aufforderung zu furchtlosem Bekenntnis 10,16-39) kommt Jesus auf die Erde
um den Frieden zu bringen, sondern das Schwert.
Die Kapitel über die
Gefangennahme Jesu deuten auf eine Bewaffnung, zumindest der Begleiter Jesu
hin.
Das neue Testament fordert
die Christen dazu auf, das Evangelium mit dem Schwert zu verteidigen.
(siehe Kap. „Aufruf zum
Kampf“ Eph.6-10-20)
Zusammenfassend:
Das Christentum übernahm von
den Juden das Alte Testament als Heilige Schrift. Basierend auf dem
Erfüllungsauftrag Christi (Matth.5,17-20) zusammen mit den Strafandrohungen im
Neuen Testament gegen andere Religionen und gegen alle die sich nicht zu
Christus bekehren oder dem Evangelium nicht gehorchen, konnte sich das
Christentum, beispielsweise die kirchliche Inquisition die gewaltsame
Vernichtung anderer Religionen (Juden/Heiden/Moslems/Atheisten) oder anderer
Götterkulte (Hexenkulte) die Vernichtung der Kultstätten anderer Religionen
oder die Verfolgung innerkirchlicher Glaubensabweichler (Häretiker) religiös
rechtfertigen.
Kritische Schriften des neuen
Testaments:
Inhalt:
Das Matthäusevangelium:
4.Vom
Töten und von der Versöhnung
5.Vom
Ehebruch
6.Vom
Almosen
7.Vom
Beten- Das Vaterunser
8.Von
der Entweihung des Heiligen
9.Von
den falschen Propheten
10.Anweisung
für die Mission
11.Aufforderung
zu furchtlosem Bekenntnis
12.Vom
Gericht über die galiläischen Städte
13.Verteidigungsrede
Jesu
14.Die
Verweigerung eines Zeichens
15.Von
den wahren Verwandten Jesu
16.Sinn
und Zweck der Gleichnisse
17.Die
Deutung des Gleichnisses vom Unkraut
18.Das
Gleichnis vom Fischnetz
19.Von
Reinheit und Unreinheit
20.Die
Verweigerung eines Zeichens
21.Warnung
vor den Pharisäern und Sadduzäern
22.Von
Nachfolge und Selbstverleugnung
23.Die
Heilung eines mondsüchtigen Jungen
24.Warnung
vor der Verführung und der Verachtung von Jüngern
25.Das
Gleichnis von den bösen Winzern
26.Die
Frage nach dem Messias
27.Worte
gegen die Schriftgelehrten und die Pharisäer
28.Die
Ankündigung der Zerstörung des Tempels
29.Vom
Anfang der Not
30.Vom
Höhepunkt der Not
31.Das
Gleichnis vom treuen und vom schlechten Knecht
32.Vom
Weltgericht
33.Der
Gang zum Ölberg
34.Die
Gefangennahme
35.Die
Verhandlung vor Pilatus
36.Der
Auftrag des Auferstandenen
Das Markusevangelium:
2.Sinn
und Zweck der Gleichnisse
3.Die
Heilung des Besessenen von Gerasa
4.Von
Reinheit und Unreinheit
5.Von
Nachfolge und Selbstverleugnung
6.Die
Heilung eines besessenen Jungen
7.Warnung
vor der Verführung
8.Die
Frage nach dem Messias
9.Worte
gegen die Schriftgelehrten
10.Die
Ankündigung der Zerstörung des Tempels
11.Vom
Anfang der Not
12.Vom
Höhepunkt der Not
13.Die
Erscheinung des Auferstandenen
Das Lukasevangelium:
2.Seligpreisungen
und Weherufe
3.Das
Urteil Jesu über den Täufer
4.Die
Heilung eines Besessenen in Gerasa
5.Die
Heilung eines besessenen Jungen
6.Von
der Nachfolge
7.Die
Aussendung der 72.Jünger
8.Der
Lohn der Jünger
9.Verteidigungsrede
Jesu
10.Die
Verweigerung eines Zeichens
11.Worte
gegen die Pharisäer und die Schriftgelehrten
12.Warnung
vor der Heuchelei der Pharisäer
13.Aufforderung
zum furchtlosen Bekenntnis
14.Das
Gleichnis vom treuen und vom schlechten Knecht
15.Von
Frieden und Zwietracht
16.Mahnung
zur Umkehr
17.Der
Abschied aus Galiläa
18.Warnung
vor der Verführung
19.Vom
Kommen des Menschensohns
20.Das
Gleichnis vom anvertrauten Geld
21.Die
Ankündigung zur Zerstörung Jerusalems
22.Worte
gegen die Schriftgelehrten
23.Die
Ankündigung der Zerstörung des Tempels
24.Vom
Anfang der Not
25.Vom
Gericht über Jerusalem
26.Vom
Herrschen und vom Dienen
27.Die
Stunde der Entscheidung
28.Die
Begegnung mit dem Auferstandenen auf dem Weg nach Emmaus
1.Der
Prolog
3.Das
Ziel der Sendung Jesu
4.Der
Täufer und der Messias
5.Die
Heilung eines Gelähmten am Sabbat in Jerusalem
6.Jesu
Flucht vor der Öffentlichkeit
7.Der
Streit im Hohen Rat um Jesus
8.Jesu
Selbstzeugnis
9.Die
wahren Kinder Abrahams
10.Das
Eingreifen der Pharisäer
11.Jesu
Selbstoffenbarung vor dem Geheilten
12.Der
gute Hirt als Gegenbild zu Dieben und Räubern
13.Das
Streitgespräch beim Tempelweihfest
14.Die
letzte öffentliche Rede Jesu – Die Stunde der Entscheidung
15.Jesu
Urteil über den Unglauben der Juden
16.Aufforderung
zur Entscheidung zwischen Glauben und Unglauben
17.Der
Hass der Welt gegen die Jünger
Die Apostelgeschichte:
2.Die
Rede des Petrus auf dem Tempelplatz
3.Petrus
und Johannes vor dem Hohen Rat
4.Die
Apostel vor dem Hohen Rat
5.Die
Rede des Stephanus
6.Die
Taufe des Kornelius
7.Von
Antiochia über Zypern bis Perge
8.Das
Wirken des Barnabas und des Paulus in Antiochia in Pisidien
9.In
Ikonion, Lystra und Derbe
10.Paulus
in Korinth
11.Die
Verschwörung der Juden gegen Paulus
12.Ankunft
und Wirken des Völkerapostels in Rom
Der Brief an die Römer:
3.Die
Heiden und das Gesetz
4.Die
Juden und das Gesetz
5.Gottes
Treue angesichts der Sünde des Menschen
6.Israels
falscher Eifer für Gott
7.Israels
Ungehorsam
8.Der
erwählte Rest und das verblendete Volk
9.Das
Bild vom Ölbaum
10.Die
Errettung ganz Israels
11.Auffordserung
zu einem Leben aus dem Geist
12.Der
Christ und die staatliche Ordnung
13.Aufruf
zur Einmütigkeit in der Gemeinde
Der erste Korintherbrief:
2.Paulus,Verkünder
der Weisheit Gottes
3.Ein
Fall von Blutschande
5.Die Freiheit des Christen
6.Über Götzendienst und
Götzenopfermahl
7.Über
das Verhalten der Frau im Gottesdienst
8.Die
rechte Einheit und Ordnung im Gottesdienst
9.Die
Auferweckung Christi und das Heil
10.Letzte
Mahnung und Grüße
4.Die
Vorwürfe der Gegner
4.Freiheit
oder Knechtschaft
5.Schlusswort
und Segenswunsch
2.Der
alte und der neue Mensch
3.Aus
der Finsternis zum Licht
4.Über
die christliche Familienordnung
5.Aufruf
zum Kampf
2.Der alte und der neue
Mensch
3.Christliche
Hausordnung
4.Aufforderung
für die Bereitschaft für den Tag des Herrn
Der erste Timotheusbrief:
2.Männer
und Frauen
3.Die
rechte Wertordnung
4.Wort
an die Sklaven
2.Das
rechte Verhalten gegenüber den Irrlehrern
3.Aufruf
zu unerschrockenem Einsatz
2.Anweisungen
für die einzelnen Stände
3.Erneute
Warnung vor Irrlehrern
4.Gottes
Wort als Verheißung
5.Die
schwache Gemeinde
6.Christus,
der Mittler des Neuen Bundes
7.Das
einmalige Opfer Christi
9.Warnung
vor dem Abfall
10.Die
Züchtigung als Zeichen Väterlicher Liebe
11.Die
rechte Furcht vor Gott
4.Die
Gewissheit der Ankunft
5.Die
Verzögerung der Ankunft
Der erste Johannesbrief:
2.Der
Glaube als Sieg über die Welt
1.Das
Auftreten falscher Lehrer
2.Das
drohende Gericht über die Irrlehrer
3.Der
Weg der Irrlehrer
Die
Synagoge Satans
Die
Hure Babylon
DAS MATTHÄUSEVANGELIUM:
Kritische Schriften des
Matthäusevangeliums:
Inhalt:
1.Johannes
der Täufer
2.Die
Seligpreisungen
3.Vom
Gesetz und den Propheten
4.Vom
Töten und von der Versöhnung
5.Vom
Ehebruch
6.Vom
Almosen
7.Vom
Beten – Das Vaterunser
8.Von
der Entweihung des Heiligen
9.Von
den falschen Propheten
10.Anweisung
für die Mission
11.Aufforderung
zu furchtlosem Bekenntnis
12.Vom
Gericht über die galiläischen Städte
13.Verteidigungsrede
Jesu
14.Die
Verweigerung eines Zeichens
15.Von
den wahren Verwandten Jesu
16.Sinn
und Zweck der Gleichnisse
17.Die
Deutung des Gleichnisses vom Unkraut
18.Das
Gleichnis vom Fischnetz
19.Von
Reinheit und Unreinheit
20.Die
Verweigerung eines Zeichens
21.Warnung
vor den Pharisäern und Sadduzäern
22.Von
Nachfolge und Selbstverleugnung
23.Die
Heilung eines mondsüchtigen Jungen
24.Warnung
vor der Verführung und Verachtung von Jüngern
25.Das
Gleichnis von den bösen Winzern
26.Die
Frage nach dem Messias
27.Worte
gegen die Schriftgelehrten und die Pharisäer
28.Die
Ankündigung der Zerstörung des Tempels
29.Vom
Anfang der Not
30.Vom
Höhepunkt der Not
31.Das
Gleichnis vom treuen und vom schlechten Knecht
32.Vom
Weltgericht
33.Der
Gang zum Ölberg
34.Die
Gefangennahme
35.Die
Verhandlung vor Pilatus
36.Der
Auftrag des Auferstandenen
Zusammenfassende
Gesamtanalyse der kritischen Schriften des Matthäusevangeliums:
Kernaussage
des Matthäusevangeliums:
An der Stelle Israels ist nun die Kirche getreten als das wahre Volk Gottes aufgebaut auf dem Fels Petrus.
Die
Darstellung des Evangelisten ist von der Absicht geprägt, Jesus als den Erben
Abrahams zu erweisen, der von Anfang an von den religiösen Führern seines
Volkes abgelehnt und verfolgt wurde.
Fazit:
Das Matthäusevangelium bezeichnet die Kirche bereits als das wahre, neue Volk Gottes, zusätzlich betont das Matthäusevangelium das Jesus von Anfang an von den religiösen Führern des Volkes abgelehnt und verfolgt wurde.
An diesem Beispiel zeigt sich wie der alttestamentarische Mythos vom „wahren bzw. auserwählten Volk Gottes“ im Neuen Testament durch das Christentum übernommen wurde. Dies zeigt sich u.a. bei den Puritanerchristen die sich während der Reformation vom Katholizismus abspalteten, nach Amerika flohen, (Pilgerväter) diese sahen in der Neuen Welt ihr Kanaan und bezeichneten sich als das „auserwählte wahre Volk Gottes“! Dieser Mythos begründet die religiösen Wurzeln der USA, dies bestimmt u.a. das Denken und Handeln des jetzigen gottgläubigen, christlichen Präsidenten der USA (George W. Bush)
Der Erfüllungsauftrag Christi:
Gemäß der Aussage des Matthäusevangeliums (siehe Kap. „Vom Gesetz und von den Propheten“ 5,17-20) kommt Jesus auf die Erde, um das Gesetz der Propheten zu Erfüllen. Basieren auf den Erfüllungsauftrag Christi (Die Gesetzbücher Moses in denen beispielsweise die Tötung von Hexen und Wahrsagern gefordert wird) konnte sich das Christentum, beispielsweise die kirchliche Inquisition die gewaltsame Vernichtung anderer Religionen oder Götterkulte (Heidenvernichtung oder Hexenverbrennung) oder die Vernichtung heidnischer Kultstätten (beispielsweise die heiligen Bäume bei den Germanen) religiös rechtfertigen.
Christliche (religiöse) Intoleranz:
Im Matthäusevangelium kommt Jesus auf die Welt nicht um den Frieden zu bringen sondern das Schwert.
(siehe Kap. „Aufforderung zu furchtlosem Bekenntnis“ 10,16-39)
Aus dieser Aussage konnte und kann sich das Christentum bzw. die Kirche, stellvertretend im Namen Christi Schwertmissionen, Kreuzzüge oder gewaltsame Bekehrungen von Heiden religiös rechtfertigen!
Im Matthäusevangelium droht Jesus allen Häusern und Städten, die die Apostel nicht aufnehmen und hören wollen, bzw. die sich nicht bekehren wollen, ein Strafgericht schlimmer als bei Sodom und Gomorra an!
(siehe Kap. „Anweisung für die Mission“ 10,5-15)
Judenfeindlichkeit:
Im Matthäusevangelium bezeichnet Johannes der Täufer die Pharisäer und die Schriftgelehrten als „Schlangenbrut“ und droht ihnen die „Feuertaufe“ und das kommende Gericht durch Christus an!
(siehe Kap. „Johannes der Täufer“ 3,1-12)
Im Matthäusevangelium wird niemandem vergeben (auch nicht den Juden) die den Heiligen Geist lästern!
(siehe Kap. „Verteidigungsrede Jesu“)
Mehrere Kapitel des Matthäusevangeliums deuten darauf hin, dass Christus bei seiner Wiederkehr, durch seine Engel in seinem Reich alle zusammenholen wird, die Gottes Gesetze übertreten haben (Möglicherweise die Juden, denen im Neuen Testament die Übertretung der Gesetze Gottes vorgeworfen wird) und sie in den Ofen wirft, indem das Feuer brennt!
(siehe Kap. „Die Deutung des Gleichnisses vom Unkraut“ 13,36-43)
(siehe Kap. „Das Gleichnis vom Fischnetz“ 13,47-50)
(siehe Kap. „Vom Weltgericht“ 23,31-46)
Im Neuen Testament wirft Jesus den (jüdischen) Schriftgelehrten und den Pharisäern den Tod der Propheten vor, bezeichnet Jesus die (jüdischen) Schriftgelehrten und die Pharisäer als „Söhne der Prophetenmörder“, als „Nattern und Schlangenbrut“ droht ihnen das „Strafgericht der Hölle“ und die „Blutrache“ an!
(siehe Kap. „Worte gegen die Schriftgelehrten und die Pharisäer“ 23,1-39)
Im Matthäusevangelium kündigt Jesus den Hohenpriestern und den Pharisäern die Wegnahme des Gottesreiches an!
(siehe Kap. „Das Gleichnis von den bösen Winzern“ 21,33-46)
Das Matthäusevangelium verurteilt die Juden zur „Blutschuld“ am Kreuzestod Christi!
(siehe Kap. „Die Verhandlung vor Pilatus“ 27,11-26)
In der Selbstverurteilung der Juden an der „Blutschuld“ am Kreuzestod Christi in der Matthäuspassion findet sich einer der Wurzeln des christlichen Antijudaismus/Antisemitismus:
Im Mittelalter kam es oft nach Passionsspielen oder in der Karwoche zu verheerenden Judenpogromen und Judenverfolgungen, wobei sich die Christen durch die „Selbstverurteilung zur Blutschuld“ der Juden am Kreuzestod Christi religiös rechtfertigten!
Die Kapitel im Einzelnen:
1.Johannes der Täufer:
(3,1-12)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
Judenfeindlich:
In diesem Kapitel bezeichnet Johannes der Täufer die
Pharisäer und Sadduzäer als „Schlangenbrut“!
In diesem Kapitel kündigt Johannes der Täufer den
Pharisäern und Sadduzäern die „Feuertaufe“ durch den
Heiligen Geist an!
In diesem Kapitel droht Johannes der Täufer den
Pharisäern und Sadduzäern durch Jesus das Gericht und
die „Verbrennung im nie erlöschendem Feuer“ an.
Mögliche Aussage dieses Kapitels:
Diejenigen, die sich zu Christus bekehren (Der
Weizen) bringt er in seine Scheune (In die Kirche?) die Spreu aber
(möglicherweise die ungläubigen Juden?) wird er (Jesus, möglicherweise bei seiner
Wiederkehr?) im nie erlöschenden Feuer verbrennen!
Bibeltext:
(3,5) Die Leute aus Jerusalem und ganz Judäa und aus der ganzen Jordangegend zogen zu ihm (Johannes der Täufer) hinaus und ließen sich von ihm im Jordan Taufen.
(3,7)
Als Johannes sah, dass viele Pharisäer und Sadduzäer
zur Taufe kamen, sagte er zu ihnen: Ihr Schlangenbrut, wer hat euch den
gelehrt, dass ihr dem kommenden Gericht entrinnen könnt?
(3,11)
Ich (Johannes der Täufer) taufe euch nur mit Wasser. Der aber, der nach mir
kommt (Jesus?) ist stärker als ich. Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit
Feuer taufen.
(3,12)
Schon hält er die Schaufel in der Hand; er wird die Spreu vom Weizen trennen
und den Weizen in seine Scheune bringen; Die Spreu aber wird er in nie
erlöschendem Feuer verbrennen.
2.Die Seligpreisungen:
(Bergpredigt)
(5,3-12)
Kritische
Analyse der Bergpredigt:
Bereits
in der Bergpredigt zeigen sich judenfeindliche Tendenzen:
In der Bergpredigt behauptet Jesus:
Selig seid ihr, wenn ihr (Christen) um meinetwillen,
verfolgt, beschimpft und verleumdet werdet (möglicherweise von den Juden, die
Jesus im Johannesevangelium ständig verfolgen, beschimpfen und töten wollen)
denn so wurden schon die Propheten verfolgt!
In der Bergpredigt wirft Jesus den Juden die Verfolgung
der Propheten vor!
Bibeltext:
(5,11-12) Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet. Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein. Denn so wurden schon vor euch die Propheten verfolgt.
3.Vom Gesetz und den Propheten:
(5,17-20)
Kritische Analyse
dieses Kapitels:
Laut der Aussage dieses Kapitels kommt Jesus auf die Erde, nicht um die Gesetze (Die Gesetzbücher Moses) und die Propheten aufzuheben sondern zu erfüllen!
Basierend auf dem Erfüllungsauftrag konnte sich das Christentum bzw. die Kirche, stellvertretend im Namen Christi, die Zerstörung fremder Kultstätten, die gewaltsame Vernichtung von Naturreligionen und Heiden, von Hexen (Hexenverbrennungen) oder anderer Religionen und Kulturen und die Verfolgung von Glaubensabweichlern, (Häretikern) beispielsweise durch die kirchliche Inquisition religiös rechtfertigen!
(Die Gesetzbücher Moses – siehe Kapitel: „Die religiöse Intoleranz der Bibel“)
In diesem Kapitel wirft Jesus den (jüdischen) Schriftgelehrten und den Pharisäern „Ungerechtigkeit“ vor!
In diesem Kapitel „verwehrt“ Jesus den Pharisäern und den Schriftgelehrten das Himmelreich!
Bibeltext:
(5,17) Denkt nicht, ich (Jesus) sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben. Ich (Jesus) bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen. (Das Gesetz der alten Propheten z.B. die Gesetzbücher Moses)
(5,20) Darum sage ich euch:
Wenn eure Gerechtigkeit nicht weit größer ist als die der Schriftgelehrten und der Pharisäer, werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.
4.Vom Töten und der
Versöhnung:
(5,21-26)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
In diesem Kapitel verfällt jeder, der seinen Bruder
als „Gottlosen Narr“ bezeichnet, dem Feuer der Hölle!
Bibeltext:
(5,22)
Ich Jesus aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder auch nur zürnt, soll dem
Gericht verfallen sein und wer zu seinem Bruder sagt, du Dummkopf, soll dem
Spruch des Hohen Rates verfallen sein; wer aber zu ihm sagt: Du gottloser Narr,
soll dem Feuer der Hölle verfallen sein.
5.Vom Ehebruch:
(5,27-30)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
Höllendrohung/Drohbotschaft
Das
neutestamentarische Dogma des Ehebruchs ist noch Intoleranter als das
alttestamentarische Gesetz:
Im
Neuen Testament ist bereits der Anblick oder Flirt mit einer anderen Frau
Ehebruch!
Zusätzlich
regt dieses Kapitel zur religiös motivierten Selbstgeißelung oder Selbstverstümmelung
an!
Bibeltext:
(5,27-28) Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst nicht die Ehe brechen. Ich aber sage euch: Wer eine Frau auch nur lüstern ansieht, hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen.
(5,29) Wenn dich dein rechtes Auge zum Bösen verführt, dann reiß es aus und wirf es weg! Denn es ist besser für dich, dass eines deiner Glieder verloren geht, als das dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird.
(5,30)
Und wenn dich deine rechte Hand zum Bösen verführt, dann hau sie ab und wirf
sie weg! Denn es ist besser für dich, dass eines deiner Glieder verloren geht,
als dass dein ganzer Leib in die Hölle kommt.
6.Vom Almosen:
(6,1-4)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
Judenfeindlich:
Dieses Kapitel bezeichnet alle (Juden) die in
Synagogen beten, als Heuchler!
Bibeltext:
(6,2)
Wenn du Almosen gibst, lass es also nicht vor dir herausposaunen, wie es die
Heuchler in den Synagogen tun.
7.Vom Beten – Das
Vaterunser:
(6,5-15)
Kritische
Analyse des Vaterunsers:
Das
Vaterunser ist ein Gebet das das Kommen des Gottesreiches ersehnt. Dies führte
und führt in der Vergangenheit bis heute zu religiös motivierter Gewalt, wenn
Herrscher, Könige, religiös motivierter Machthaber oder Politiker,
Religionsgemeinschaften oder Fundamentalisten den Gottesstaat mit Feuer und
Schwert erzwingen wollen.
Beispielsweise
legt sich der christliche US-Präsident George W. Bush das Vaterunser so aus:
Vater
unser im Himmel (…) Dein (Gottes) Reich komme (Die christliche Rechte in den
USA erstrebt einen christlichen Gottesstaat) (…) Und erlöse uns von der (Achse)
des Bösen…
Judenfeindlich:
In
diesem Kapitel bezeichnet Jesus die Juden, die in den Synagogen beten, als
„Heuchler“!
Bibeltext:
(6,5) Wenn ihr betet, macht es nicht wie die Heuchler. Sie stellen sich beim Gebet gern in die Synagogen, damit sie von den Leuten gesehen werden.
(6,7)
Wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden, die meinen, sie werden
nur erhört, wenn sie viele Worte machen.
Das
Vaterunser (ökumenische Liturgie):
Vater
unser im Himmel, Geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille
geschehe (…) und erlöse uns von dem Bösen.
8.Von der Entweihung des
Heiligen:
(7,6)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
Tierfeindlich!
Bibeltext:
(7,6) Gebt das Heilige nicht den Hunden und werft eure Perlen nicht den Schweinen vor, denn sie könnten sie mit ihren Füßen zertreten und sich umwenden und euch zerreißen.
9.Von den
falschen Propheten:
(7,15-23)
Kritische Analyse dieses Kapitels:
Naturfeindlich/Widernatürliche
Irrlehre:
Es gibt keine
guten oder schlechten Bäume – alle Baumarten haben in der Natur ihre Funktion und
ihren Nutzen!
Bibeltext:
(7,18-19) Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte hervorbringen und ein schlechter Baum keine Guten. Jeder Baum, der keine guten Früchte hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen.
10.Anweisung für die Mission:
(10,5-15)
Kritische Analyse dieses
Kapitels:
Christliche
Intoleranz/Strafandrohung:
In diesem Kapitel
droht Jesus jenen Häusern und Städten ein schlimmeres Strafgericht als bei
Sodom und Gomorra an, welche die Christenmissionare nicht aufnehmen oder hören
wollen!
Die Aussage
dieses Kapitels widerspricht dem christlichen Dogma der bedingungslosen
Feindesliebe und Gewaltlosigkeit Jesu!
Dieses Kapitel
verbietet die Heidenmission!
Bibeltext:
(10,5-6)
Diese Zwölf sandte Jesus aus und gebot ihnen:
Geht
nicht zu den Heiden und betretet keine Stadt der Samariter, sondern geht zu den
verlorenen Schafen Israels.
(10,14-15)
Wenn man euch aber in einem Haus oder in einer Stadt nicht aufnimmt oder eure
Worte nicht hören will, dann geht weg und schüttelt den Staub von euren Füßen.
Amen, das sage ich euch: Dem Gebiet von Sodom und Gomorra wird es am Tag des
Gerichts nicht so schlimm ergehen wie dieser Stadt.
11.Aufforderung zu
furchtlosem Bekenntnis:
(10,1-4)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
Laut
der Aussage dieses Kapitels kommt Jesus nicht auf die Erde um den Frieden zu
bringen, sondern das Schwert!
Aus
dieser Aussage konnte und kann sich das Christentum bzw. die Kirche,
stellvertretend im Namen Christi Schwertmissionen, Kreuzzüge oder gewaltsame
Bekehrungen von Heiden religiös rechtfertigen!
(siehe
Kap. „Aufruf zum Kampf“ Eph.6,10-20)
Beispielsweise
kann sich durch diese Aussage der US-Präsident (Als „wiedergeborener Christ“)
die „Kreuzzüge gegen die Achse des Bösen“ religiös rechtfertigen!
Judenfeindlich:
In
diesem Kapitel warnt Jesus seine Jünger vor den Juden und kündigt seinen
Anhängern (Den Christen) die Verfolgung durch die Juden an!
In
diesem Kapitel bezeichnet Jesus alle (Juden) die ihm nicht nachfolgen bzw. sich
bekehren als „Unwürdig“!
Bibeltext:
(10,17) Nehmt euch aber vor den Menschen in acht! Denn sie werden euch vor die Gerichte bringen und in ihren Synagogen auspeitschen.
(10,34)
Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin
nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert.
(10,35-36)
Denn ich bin gekommen, um den Sohn mit seinem Vater zu entzweien und die
Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter;
und die Haugenossen eines Menschen werden seine Feinde sein.
(10,37)
Wer Vater und Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig, und wer Sohn
und Tochter mehr Liebt, als mich, ist meiner nicht würdig.
(10,38)
Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht
würdig.
12.Vom Gericht über die
galiläischen Städte:
(11,20-24)
Kritische
Analyse dieses Strafgerichtes:
Christliche Intoleranz/Strafandrohung:
In diesem Kapitel macht Jesus den Städten Vorwürfe,
die sich nicht bekehren wollen und droht diesen ein Strafgericht schlimmer als
bei Sodom an!
Bibeltext:
(11,20)
Dann begann er (Jesus) den Städten, in denen er die meisten Wunder getan hatte,
Vorwürfe zu machen, weil sie sich nicht bekehrt hatten:
(11,21) Weh dir, Chorazin! Weh dir, Betsaida! Wenn einst in Tyrus und Sidon die Wunder geschehen wären, die bei euch geschehen sind – man hätte dort mit Sack und Asche Buße getan.
(11,22)
Ja, das sage ich euch: Tyros und Sidon wird es am Tag
des Gerichts nicht so schlimm ergehen wie euch.
(11,23)
Und du, Kafanaum, meinst du etwa, du wirst bis zum
Himmel gehoben? Nein, in die Unterwelt wirst du hinabgeworfen.
(11,24)
Ja, das sage ich euch: Dem Gebiet von Sodom wird es am Tag des Gerichts nicht
so schlimm ergehen wie dir.
13.Verteidungsrede Jesu:
(12,22-37)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
Judenfeindlich:
In diesem Kapitel bezeichnet Jesus die Pharisäer als
„Schlangenbrut“!
In diesem Kapitel wird niemandem vergeben, der den
Heiligen Geist lästert!
Christliche Intoleranz:
Laut der Aussage dieses Kapitels ist jeder, der
nicht für Christus ist, gegen ihn!
Laut der Aussage dieses Kapitels geht jedes in sich
gespaltene Reich zugrunde!
Aus diesem Kapitel übernahm der gläubige
US-Präsident George W. Bush seine Rhetorik nach den Terroranschlägen von New
York!
(Wer nicht für die USA ist, ist gegen die USA)
Bibeltext:
(12,25)
Doch Jesus wusste was sie dachten und sagte zu ihnen:
Jedes
Reich, das in sich gespalten ist, geht zugrunde und keine Stadt und keine
Familie, die in sich gespalten ist, wird Bestand haben.
Jesus
sagte zu den Pharisäern:
(12,30) Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich; wer nicht für mich sammelt, der zerstreut.
(12,31)
Darum sage ich (Jesus) euch: Jede Sünde und Lästerung wird dem Menschen
vergeben werden, aber die Lästerung gegen den Geist werden nicht vergeben.
(12,32)
Auch dem, der etwas gegen den Menschensohn sagt, wird vergeben werden; wer aber
etwas gegen den Heiligen Geist sagt, dem wird nicht vergeben, weder in dieser
noch in der zukünftigen Welt.
(12,34)
Ihr Schlangenbrut, wie könnt ihr Gutes reden, wenn ihr
böse seid? (…)
14.Die Verweigerung eines Zeichens:
(12,38-42)
Kritische Analyse
dieses Kapitels:
In diesem Kapitel
bezeichnet Jesus die Schriftgelehrten und die Pharisäer als eine „Böse und
Treulose“ Generation!
Bibeltext:
(12,38) Zu dieser Zeit sagten einige Schriftgelehrte und Pharisäer zu ihm: Meister, wir möchten ein Zeichen sehen.
(12,39)
Er antwortete ihnen: Diese böse und treulose Generation fordert ein Zeichen,
aber es wird ihr kein anderes gegeben werden als das Zeichen des Propheten
Jona.
15.Von den wahren Verwandten
Jesu:
(12,46-50)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
In
diesem Kapitel „verleugnet“ Jesus seine Mutter:
Betrachtet
man die Aussage dieses Kapitels in einer fundamentalistischen Auslegung, so
zeigt sich, dass der hauptsächlich von der katholischen und den orthodoxen
Kirchen praktizierte Marienkult (Gottesmutterkult) im Grunde „antichristlich“
ist, da Jesus seine Mutter offenbar nicht kennt, geschweige denn fordert, sie
anzubeten oder zu vergöttern!
Bibeltext:
(12,46)
Als Jesus noch mit den Leuten redete, standen seine Mutter und seine Brüder vor
dem Haus und wollten mit ihm sprechen.
(12,47)
Da sagte jemand zu ihm: Deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen
mit dir sprechen.
(12,48)
Dem, der ihm das gesagt hatte, erwiderte er:
Wer
ist meine Mutter und wer sind meine Brüder?
(12,49)
Und er streckte die Hand über seine Jünger aus und sagte:
Das
hier sind meine Mütter und meine Brüder.
16.Sinn und Zweck der
Gleichnisse:
(13,10-17)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
Judenfeindlich:
In diesem Kapitel bezeichnet Jesus das jüdische Volk
als „Hartherzig“, wirft dem jüdischen Volk „Blindheit“ und Taubheit“ vor, damit
es (das jüdische Volk) sich nicht zu Christus bekehren will!
Bibeltext:
(13,10)
Da kamen die Jünger zu ihm und sagten: Warum redest du zu ihnen in
Gleichnissen?
(13,11)
Er antwortete: Euch (Jünger/Den Anhängern Jesus) ist es gegeben, die
Geheimnisse des Himmelsreichs zu erkennen; ihnen aber (Den Juden) ist es nicht
gegeben.
(13,13)
Deshalb rede ich zu ihnen (Den Juden) in Gleichnissen, weil sie sehen und doch
nicht sehen, weil sie hören und doch nicht hören und nichts verstehen.
(13,14)
An ihnen erfüllt sich die Weissagung Jesajas: Hören sollt ihr, hören, aber
nicht verstehen; sehen sollt ihr, sehen, aber nicht erkennen.
(13,15) Denn das Herz dieses Volkes ist Hart geworden und mit ihren Ohren hören sie nur schwer und ihre Augen halten sie geschlossen, damit sie mit ihren Augen nicht sehen und mit ihren Ohren nicht hören, damit sie nicht mit ihren Herzen nicht zur Einsicht kommen, damit sie sich nicht bekehren.
17.Die Deutung
des Gleichnisses vom Unkraut:
(13,36-43)
Kritische Analyse
dieses Gleichnisses:
Vernichtungsandrohung:
Gemäß der Aussage
dieses Berichtes sendet der Menschensohn (Christus) bei seiner Wiederkehr, seine Engel aus, um aus
seinem Reich alle, die Gottes Gesetz übertreten haben, zusammenzuholen und in
den Ofen zu werfen!
Bibeltext:
(13,36) Dann
verließ er die Menge und ging nach Hause. Und seine Jünger kamen zu ihm und
sagten: Erkläre uns das Gleichnis vom Unkraut auf den Acker.
(13,37-38) Er
antwortete:
Der Mann, der den guten Samen sät, ist der Menschensohn; der Acker ist die Welt; der gute Samen, das sind die Söhne des Reiches; das Unkraut sind die Söhne des Bösen.
(13,40) (…) So wird es auch am Ende der Welt sein:
(13,41-42)
Der Menschensohn wird seine Engel aussenden, und sie werden aus seinem Reich
alle Zusammenholen, die andere verführt und Gottes Gesetz übertreten haben, und
werden sie in den Ofen werfen, in dem das Feuer brennt.
Kritische
Gesamtanalyse dieses Kapitels:
Das Neue
Testament bezeichnet die Juden als „Söhnen des Bösen“:
Im
Johannesevangelium („Die wahren Kinder Abrahams“ 8,30-47) bezichtigt Jesus die
Juden der Abstammung vom Teufel („Teufelsvaterschaft“ d.h. „Söhne des Bösen“)
Im
Johannesevangelium („Der Streit im Hohen Rat um Jesus“ 7,37-52) verflucht Jesus
das jüdische Volk, weil es angeblich vom Gesetz nichts versteht.
Im
Brief an die Römer („Die Juden und das Gesetz“ 2,17-29) wirft Paulus den Juden
vor, das sie Gottes Gesetz übertreten.
Zusammenfassend
lässt sich dieses Kapitel zur möglichen Wiederkehr Christi so auslegen:
Der
Menschensohn (Christus) wird (möglicherweise bei seiner Wiederkehr) seine Engel
aussenden und in seinem Reich alle zusammenholen, die andere verführt und
Gottes Gesetz übertreten haben (möglicherweise die Juden, denen bereits
Johannes der Täufer, später aber auch Jesus, im Falle der Nichtbekehrung mit
der Vergeltung im nie erlöschendem Feuer droht…/Im Römerbrief wirft Paulus den
Juden vor, dass sie Gottes Gesetz übertreten) und sie in den Ofen werfen, in
dem das Feuer brennt.
18.Das Gleichnis vom
Fischnetz:
(13,47-50)
Kritische
Analyse dieses Gleichnisses:
Gemäß der Aussage dieses Gleichnisses kommen am Ende
der Welt die Engel, und werfen die Bösen in den Ofen, indem das Feuer brennt!
(Kritische Gesamtanalyse siehe Kap. „Die Deutung des
Gleichnisses vom Unkraut“ 13,36-43)
Bibeltext:
(13,49-50)
So wird es am Ende der Welt sein:
Die
Engel werden kommen und die Bösen (Die Juden?) von den Gerechten trennen und in
den Ofen werfen, in dem das Feuer brennt.
Das Neue Testament bezeichnet die Juden als „Söhne
des Bösen“:
Im Johannesevangelium haben die Juden den Teufel d.h. „Das Böse“ zum Vater.
Die
Johannesoffenbarung bezeichnet die Juden, weil sie den Messias ablehnen und die
Christengemeinden anfeinden als „Synagoge des Satans“
Zusammenfassende
Analyse dieses Gleichnisses:
So
wird es am Ende der Welt sein:
Die
Engel werden kommen und die Bösen (möglicherweise die Juden) von den Gerechten
trennen und in den Ofen werfen, indem das Feuer brennt.
19.Von Reinheit und
Unreinheit:
(15,1-20)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
Judenfeindlich:
In diesem Kapitel bezeichnet Jesus die religiösen Führer des Volkes (Pharisäer
und Schriftgelehrte) als „Blinde Führer“ und „Heuchler“!
Rechtfertigung der Todesstrafe:
In diesem Kapitel bestätigt bzw. rechtfertigt Jesus die von Gott
geforderte Todesstrafe bei Verfluchung der Eltern und kritisiert die Pharisäer
und Schriftgelehrten, weil sie das Gesetz Gottes außer Kraft setzen wollen!
(siehe Kap. „Vom Gesetz
und den Propheten“ 5,17-20)
Ein bedingungslos pazifistischer und Gewaltlosigkeit
predigender Jesus müsste eigentlich die von Gott (In den Gesetzbüchern Moses)
verlangte Todesstrafe für verschiedene Vergehen verurteilen!
Bibeltext:
(15,1-2)
Da kamen aus Jerusalem Pharisäer und Schriftgelehrte zu Jesus und sagten:
Warum missachten deine Jünger die Vorschriften der Alten? Denn sie waschen sich nicht die Hände vor dem Essen.
(15,3-4)
Er (Jesus) entgegnete ihnen:
Warum
missachtet denn ihr Gottes Gebot um eurer Überlieferung willen? Gott hat
gesagt:
Ehre
Vater und Mutter und wer Vater und Mutter verflucht, soll mit dem Tod bestraft
werden.
(15,5-6)
Ihr aber lehrt: Wer zu Vater oder Mutter sagt: Was ich dir schulde, erkläre ich
zur Opfergabe, der braucht seinen Vater und Mutter nicht mehr zu ehren. Damit
habt ihr Gottes Wort um eurer Überlieferung willen außer Kraft gesetzt.
(15,7)
Ihr Heuchler! Der Prophet Jesaja hatte Recht als er sagte:
(15,8-9)
Dieses Volk (das jüdische?) ehrt mich mit den Lippen, sein Herz aber ist weit
weg von mir. Es ist sinnlos, wie sie mich verehren; was sie lehren sind
Satzungen von Menschen.
(15,12)
Da kamen die Jünger zu ihm (Jesus) und sagten: Weißt du, dass die Pharisäer
über deine Worte empört sind?
(15,13-14)
Er antwortete ihnen:
Lasst
sie, es sind blinde Blindenführer. Und wenn ein Blinder einen Blinden führt,
werden beide in die Grube fallen.
20.Die Verweigerung eines
Zeichens:
(16,1-4)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
In diesem Kapitel bezeichnet Jesus diese Generation
(Die Pharisäer und Sadduzäer) als „Treulos“ und
„Böse“!
Bibeltext:
(16,1) Da kamen die Pharisäer und Sadduzäer zu Jesus, um ihn auf die Probe zu stellen. Sie
baten ihn:
Lass uns ein Zeichen vom Himmel sehen.
(16,2-4)
Er (Jesus) antwortete ihnen:
Diese
böse und treulose Generation fordert ein Zeichen, aber es wird ihnen kein
anderes gegeben werden als das Zeichen des Jona. Und er ließ sie stehen und
ging weg.
21.Warnung vor den
Pharisäern und Sadduzäern:
(16,5-12)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
In
diesem Kapitel warnt Jesus seine Jünger vor der Lehre der Pharisäer und der Sadduzäer!
Bibeltext:
(16,6-7)
Und Jesus sagte zu ihnen:
Gebt
acht, hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer! Sie aber machten sich Gedanken und sagten
zueinander: Wir haben kein Brot mitgenommen.
(16,11)
(Jesus sagt):
Warum
begreift ihr denn nicht, dass ich nicht vom Brot gesprochen habe, als ich zu
euch sagte: Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer?
(16,12)
Da verstanden sie, dass er nicht gemeint hatte, sie sollten sich vor dem
Sauerteig hüten, mit dem man Brot backt, sondern vor der Lehre der Pharisäer
und Sadduzäer.
22.Von der Nachfolge und Selbstverleugnung:
(16,24-28)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
In
diesem Kapitel verlangt Jesus von seinen Anhängern (Christen) die
Selbstverleugnung (Aufgabe der eigenen Persönlichkeit)!
Bibeltext:
(16,24)
Darauf sagte Jesus zu seinen Jünger:
Wer
mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz aus sich und
folge mir nach.
23.Die Heilung eines
mondsüchtigen Jungen:
(17,14-21)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
In
diesem Kapitel bezeichnet Jesus die Generation als „Ungläubig“ und „Unbelehrbar“!
Bibeltext:
(17,17)
Da sagte Jesus:
O
du ungläubige und unbelehrbare Generation! Wie lange muss ich noch bei euch
sein? Wie lange muss ich euch noch ertragen?
24.Warnung vor der
Verführung und Verachtung der Jünger:
(18,6-11)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
Höllendrohung!
Anregung
zu religiös motivierter Selbstverstümmelung oder Selbstgeißelung!
Bibeltext:
(18,6) Wer einen von diesen Kleinen, die an mich (Jesus) glauben, zum Bösen verführt, für den währe es besser, wenn er mit einem Mühlstein um den Hals im tiefen Meer versenkt würde.
(18,7) Wehe der Welt mit ihrer Verführung! Es muss zwar Verführung geben; doch Wehe den Menschen, der sie verschuldet.
(18,8)
Wenn dich deine Hand oder dein Fuß zum Bösen verführt, dann hau in ab und wirf
ihn weg! Es ist besser für dich, verstümmelt oder lahm in das Leben zu
gelangen, als mit zwei Händen oder zwei Füßen in das ewige Feuer geworfen zu
werden.
(18,9)
Und wenn dich dein Auge zum Bösen verführt, dann reiß es aus und wirf es weg!
Es ist besser für dich, einäugig in das Leben zu gelangen, als mit zwei Augen
in das Feuer der Hölle geworfen werden.
25.Das Gleichnis von den
bösen Winzern:
(21,33-46)
Kritische
Analyse dieses Gleichnisses:
In diesem Gleichnis wird den Hohenpriestern
und den (jüdischen) Schriftgelehrten das Reich Gottes weggenommen und einem
anderen Volk (möglicherweise den Christen bzw. der Kirche) gegeben!
Bibeltext:
(21,42) Und Jesus sagte zu ihnen:
Habt ihr nie in der Schrift gelesen: Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, er ist zum Eckstein geworden; dass hat der Herr vollbracht.
(21,44)
Und wer auf diesen Stein fällt, der wird zerschellen; auf wen der Stein aber
fällt, den wird er zermalmen.
(21,43)
Darum sage ich euch:
Das
Reich Gottes wird euch weggenommen und einem anderen Volk gegeben werden.
(21,45)
Als die Hohenpriester und die Pharisäer seine Gleichnisse hörten, merkten sie,
dass er von ihnen sprach.
26.Die Frage nach dem
Messias:
(22,41-46)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
Aus
diesem Kapitel konnte sich die Kirche, stellvertretend im Namen Christi, die
Vernichtung oder Unterwerfung ihrer Feinde religiös rechtfertigen!
Bibeltext:
(22,44)
Der Herr sprach zu meinem Herrn:
Setze
dich mir zur Rechten, und ich lege dir deine Feinde unter die Füße.
27.Worte gegen die
Schriftgelehrten und die Pharisäer:
(23,1-39)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
Judenfeindlich:
In diesem Kapitel bezeichnet Jesus die Pharisäer und
die jüdischen Schriftgelehrten grundsätzlich als „Heuchler!“
In diesem Kapitel wirft Jesus den jüdischen
Schriftgelehrten und den Pharisäern den Tod der Propheten vor!
In diesem Kapitel bezeichnet Jesus die Pharisäer und
die jüdischen Schriftgelehrten als „Söhne der Prophetenmörder“
In diesem Kapitel bezichtigt Jesus den jüdischen Schriftgelehrten
und den Pharisäern „Ungehorsam gegen Gottes Gesetz“!
In diesem Kapitel bezeichnet Jesus die Pharisäer und
die jüdischen Schriftgelehrten als „Nattern und Schlangenbrut“!
In diesem Kapitel droht Jesus den Pharisäern und den
jüdischen Schriftgelehrten die „Blutrache“ an!
In diesem Kapitel kündigt Jesus den jüdischen
Schriftgelehrten und den Pharisäern das „Strafgericht der Hölle“ an!
Kernaussage dieses Kapitels:
Bereits in den Evangelien bezeichnet Christus selbst
die jüdischen Schriftgelehrten als „Söhne der Prophetenmörder“/In der
Apostelgeschichte wird dann anschließend die Schuld am Kreuzestod Christi auf
das ganze jüdische Volk abgewälzt!
Später benutzten die Christen den
Prophetenmörder/Christusmördervorwurf und die Ankündigung der „Blutrache“ um
die Verfolgung und Vernichtung der Juden, beispielsweise während der Judenpogrome
im Mittelalter religiös zu rechtfertigen!
Dieses Kapitel verdeutlicht die Widersprüchlichkeit
des Christentums:
Auf der einen Seite:
Die christliche „Vergebungstheologie“, die Toleranz
und Nächstenliebe
Auf der anderen Seite:
Die Anschuldigungen, Beschimpfungen und Drohungen
Jesu gegen die jüdischen Schriftgelehrten:
„Nattern und Schlangenbrut“, „Söhne der
Prophetenmörder“, „Höllendrohungen“ und „Blutrache“!
In diesem Kapitel findet sich ein weiterer
Widerspruch der christlichen Religion:
Dieses Kapitel deutet auf einen
antiklerikalen/antikultischen Jesus hin, der die Pharisäer und die jüdischen
Schriftgelehrten aufgrund der Errichtung von Grabstätten und Denkmäler für die
Propheten verurteilt, was der Stiftung einer weltweiten religiösen Institution
oder der Errichtung von Sakralbauen (Kirchen) widerspricht.
Zusätzlich ist in diesem Fall zu erwähnen, dass
viele Kirchen den Heiligen und Märtyrern geweiht sind und neben dem
Gottesdienst auch als Grabstätten für geistliche (Bischöfe/Kardinäle) dienen.
Beispielsweise werden die Päpste in den Katakomben des Vatikans begraben!
Bibeltext:
(23,1-3)
Darauf wandte sich Jesus an das Volk und seine Jünger und sagte: Die
Schriftgelehrten und die Pharisäer haben sich auf den Stuhl des Moses gesetzt.
Tut und befolgt alles, was sie
euch sagen, aber richtet euch nicht nach dem, was sie tun; denn sie reden nur,
tun selbst aber nicht, was sie sagen.
(23,6-7) Bei jedem Festmahl möchten sie den Ehrenplatz und in der Synagoge die vordersten Sitze haben und auf den Straßen und Plätzen lassen sie sich gerne grüßen und von den Leuten Rabbi (Meister) nennen.
(23,8)
Ihr aber sollt euch nicht Rabbi (Meister) nennen lassen; denn nur einer ist
euer Meister, ihr alle aber seid Brüder.
(23,10)
Auch sollt ihr euch nicht Lehrer nennen lassen; denn nur einer ist euer Lehrer,
Christus.
(23,15)
Weh euch! Ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr zieht über Land
und Meer, um einen einzigen Menschen für euren Glauben zu gewinnen; und wenn er
gewonnen ist, dann macht ihr ihn zu einem Sohn der Hölle, der doppelt so
schlimm ist, wie ihr selbst.
(23,25)
Weh euch! Ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr haltet Becher
und Schüsseln außen sauber, innen aber sind sie voll von dem, was ihr in eurer
Maßlosigkeit zusammengeraubt habt.
(23,27-28) Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr seid wie die Gräber, die außen weiß angestrichen sind und schön aussehen; innen sind sie aber voll Knochen, Schmutz und Verwesung. So erscheint auch ihr von außen den Menschen gerecht, innen aber seid ihr voll Heuchelei und Ungehorsam gegen Gottes Gesetz.
(23,29-30)Weh
euch! Ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr errichtet den
Propheten Grabstätten und schmückt die Denkmäler der Gerechten und sagt dabei:
Wenn wir in den Tagen unserer Väter gelebt hätten, wären wir nicht wie sie am
Tod der Propheten schuldig geworden.
(23,31-33)
Damit bestätigt ihr selbst, dass ihr die Söhne der Prophetenmörder seid. Macht
nur das Maß eurer Väter voll! Ihr Nattern und Schlangenbrut! Wie wollt ihr dem
Strafgericht der Hölle entrinnen?
(23,34) Darum hört: Ich sende Propheten, Weise und Schriftgelehrte zu euch; ihr werdet einige von ihnen töten, ja sogar kreuzigen, andere in euren Synagogen auspeitschen und von Stadt zu Stadt verfolgen.
(23,35)
So wird all das unschuldige Blut über euch kommen, das auf Erden vergossen
worden ist, vom Blut Abels, des Gerechten bis zum Blut des Zacharias, Barachias Sohn, den ihr im Vorhof zwischen dem
Tempelgebäude und dem Altar ermordet habt.
(23,37)
Jerusalem, Jerusalem, du tötest deine Propheten und steinigst die Boten, die zu
dir gesandt sind. (…)
(23,38)
Darum wird euer Haus (von Gott) verlassen.
28.Die Ankündigung der
Zerstörung des Tempels:
(24,1-2)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
In
diesem Kapitel kündigt Jesus die Zerstörung des Tempels in Jerusalem an!
Bibeltext:
(24,1)
Als Jesus den Tempel verlassen hatte, wandten sich seine Jünger an ihn und
weisen ihn auf die gewaltigen Bauten des Tempels hin.
(24,2)
Er sagte zu ihnen:
Seht
ihr das alles? Amen das sage ich euch:
Kein
Stein wird hier auf dem anderen bleiben, alles wird niedergerissen werden.
29.Vom Anfang der Not:
(24,3-14)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
Gemäß
der Aussage dieses Kapitels wird das „Evangelium vom Reich“ auf der ganzen Welt
verkündet!
Wie
wollen die Christen das Evangelium beispielsweise in islamischen Staaten wie
Saudi-Arabien oder im Iran, in denen die christliche Mission verboten ist,
verkünden?
Bibeltext:
(24,14)
Aber dieses Evangelium vom Reich wird auf der ganzen Welt verkündet werden,
damit alle Völker es hören; dann erst kommt das Ende.
30.Vom Höhepunkt der Not:
(24,15-28)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
In
diesem Kapitel kündigt Jesus den Bewohnern Judäas eine so große Not an, wie es
sie noch nie gegeben hat und auch nie wieder geben wird!
Bibeltext:
(24,19-20)
Weh aber den Frauen, die in jenen Tagen schwanger sind oder ein Kind stillen.
Betet darum, dass ihr nicht im Winter oder an einem Sabbat fliehen müsst.
(24,21)
Denn es wird eines so große Not kommen, wie es noch nie eine gegeben hat, seit
die Welt besteht und wie es auch keine mehr geben wird.
31.Das Gleichnis vom treuen
und vom schlechten Knecht:
(24,45-51)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
In diesem Kapitel schlägt der Herr den schlechten
Knecht in Stücke!
Bibeltext:
(24,48)
Wenn aber der Knecht schlecht ist und denkt: Mein Herr kommt noch lange nicht!
(24,49) Und anfängt seine Mitknechte zu schlagen, wenn er mit Trinkern Gelage feiert;
(24,50)
Dann wird der Herr an einem Tag kommen, an dem der Knecht es nicht erwartet und
zu einer Stunde, die er nicht kennt;
(24,51)
Und der Herr wird ihn in Stücke hauen und ihm seinen Platz unter den Heuchlern
zuweisen. Dort wird er Heulen und mit den Zähnen knirschen.
32.Vom Weltgericht:
(25,31-46)
Kritische
Analyse dieses Weltgerichtes:
Strafandrohung!
In diesem Kapitel wirft der wiederkehrende Christus
die Verfluchten in das Feuer (möglicherweise in den Ofen, indem das Feuer
brennt)
Bibeltext:
(25,31) Wenn der Menschensohn (Christus) in seiner Herrlichkeit kommt und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf den Thron seiner Herrlichkeit setzen.
(25,32) Und alle Völker werden vor ihm zusammengerufen und er wird die Völker voneinander scheiden:
(25,41)
Dann wird er sich auch auf die linke Seite (d.h. auf die schwarze Unheilsseite)
wenden und zu ihnen sagen: Weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer,
das für den Teufel und seine Engel bestimmt ist!
Kritische
Gesamtanalyse dieses Weltgerichtes:
Bezieht sich die Aussage in diesem Bericht auf das
jüdische Volk?
Im Johannesevangelium verflucht Jesus das jüdische
Volk:
Der
Streit im Hohen Rat um Jesus (Joh.7,37-52)
Am
letzten Tag des Festes, dem großen Tag, stellte sich Jesus hin und rief:
Dieses
Volk jedoch, das vom Gesetz nichts versteht, verflucht ist es.
Ähnliche
Aussagen gibt es in den Kapiteln:
(„Die
Deutung des Gleichnisses vom Unkraut“ 13,36-43)
(„Das
Gleichnis vom Fischnetz“ 13,47-50)
Möglicherweise
lässt sich dieses Weltgericht so deuten:
Wenn
der Menschensohn (Christus) in seiner Herrlichkeit kommt und alle Engel mit ihm
(…) Dann wird er sich auch auf die linke (Unheilsseite) wenden und zu ihnen
sagen: Weg von mir, ihr Verfluchten (Juden?) in das ewige Feuer, das für den Teufel
und seine Engel bestimmt ist.
33.Der Gang zum Ölberg:
(26,30-35)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
In diesem Kapitel
erschlägt Jesus den Hirten!
Dieses Kapitel widerspricht dem christlichen Dogma
der bedingungslosen Feindesliebe und Gewaltlosigkeit Jesu!
Bibeltext:
(26,31)
Jesus sagte zu seinen Jüngern:
Ich
werde den Hirten erschlagen, dann werden sich die Schafe zerstreuen.
34.Die Gefangennahme:
(26,47-36)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
Dieses Kapitel deutet auf eine Bewaffnung, zumindest
der Begleiter Jesu hin!
Bibeltext:
(26,47) Während er noch redete, kam Judas, einer der
zwölf, mit einer großen Schar von Männern, die mit Schwertern und Knüppeln
bewaffnet waren; sie waren von den Hohepriestern und
den Ältesten des Volkes geschickt worden.
(26,51) Doch einer von den Begleitern Jesu zog sein
Schwert, schlug auf den Diener des Hohenpriesters ein und hieb ihm ein Ohr ab.
(26,52)
Da sagte Jesus zu ihm:
Steck
dein Schwert in die Scheide, denn alle, die zum Schwert greifen, werden durch
das Schwert umkommen.
35.Die Verhandlung vor
Pilatus:
(27,11-26)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
„Selbstverfluchung
der Juden“ aufgrund des Kreuzestodes Christi!
Der
Christusmördervorwurf zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte des
Christentums bzw. der Kirche. Die Legende von der Schuld der Juden am
Kreuzestod Christi führte durch die Jahrhunderte zu Anfeindungen, Verfolgungen
und Pogrome gegen die Juden und hielt sich bis in den Nationalsozialismus!
Bibeltext:
(27,25)
Da rief das ganze (Jüdische) Volk:
Sein
Blut komme über uns und unsere Kinder!
36.Der Auftrag des
Auferstandenen:
(28,16-20)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
Laut
der Aussage dieses Kapitels sind Christus alle Macht auf Erden gegeben!
Basierend
auf der Aussage dieses Kapitels rechtfertigt die Kirche, stellvertretend im
Namen Christi ihren Weltherrschaftsanspruch!
Bibeltext:
(28,18)
Da trat Jesu auf sie zu und sagte zu ihnen:
Mir
ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde.
DAS MARKUSEVANGELIUM:
Kritische Schriften des
Markusevangeliums:
Inhalt:
1.Verteidigungsrede
Jesu
2.Sinn
und Zweck der Gleichnisse
3.Die
Heilung des Besessenen von Gerasa
4.Von
Reinheit und Unreinheit
5.Von
Nachfolge und Selbstverleugnung
6.Die
Heilung eines besessenen Jungen
7.Warnung
vor der Verführung
8.Die
Frage nach dem Messias
9.Worte
gegen die Schriftgelehrten
10.Die
Ankündigung der Zerstörung des Tempels
11.Vom
Anfang der Not
12.Vom
Höhepunkt der Not
13.Die
Erscheinungen des Auferstandenen
Zusammenfassende
Gesamtanalyse der kritischen Schriften des Markusevangeliums:
Im
Markusevangelium findet niemand Vergebung, der den Heiligen Geist lästert!
(In
den Paulusbriefen droht allen, die den Sohn Gottes lästern, die Vernichtung im
Feuer!)
Im
Markusevangelium wird allen die sich nicht bekehren lassen wollen
(Juden/Heiden/Atheisten) nicht Vergeben!
(siehe
Kap. „Sinn und Zweck der Gleichnisse“ 4,10-12)
Im
Markusevangelium droht Jesus den Ungläubigen mit der „Verdammnis“!
(siehe
Kap. „Die Erscheinung des Auferstandenen“ 16,9-20)
Rechtfertigung
bzw. Bestätigung der Todesstrafe (Bei Verfluchung der Eltern)
Im
Markusevangelium rechtfertigt bzw. bestätigt Jesus die von Gott in den
Gesetzbüchern Moses verlangte Todesstrafe (Bei Verfluchung der Eltern) und
wirft den Pharisäern und Schriftgelehrten vor, das Gebot Gottes außer Kraft
setzen zu wollen, weil sie in diesem Fall lediglich eine Opfergabe fordern!
(siehe
Kap. „Von Reinheit und Unreinheit“ 7,1-23)
(siehe
„Erfüllungsauftrag Christi“ Matth.5,17-20)
Die Kapitel im
Einzelnen:
1.Verteidigungsrede
Jesu:
(3,22-30)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
In diesem Kapitel findet niemand Vergebung, der den
Heiligen Geist lästert!
(In den Paulusbriefen droht allen, die den Sohn
Gottes lästern, die Vernichtung im nie erlöschenden Feuer!)
Bibeltext:
(3,28-29)
Amen, das sage ich euch:
Alle
Vergehen und Lästerungen werden den Menschen vergeben werden, soviel sie auch
lästern mögen; wer aber den Heiligen Geist lästert, der findet ihn Ewigkeit
keine Vergebung, sondern seine Sünde wird ewig an ihm haften.
2.Sinn und Zweck der
Gleichnisse:
(4,10-12)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
Laut
der Aussage dieses Kapitels wird Außenseitern (Juden/Heiden/Atheisten?) die
sich nicht bekehren wollen, nicht vergeben!
Bibeltext:
(4,10)
Als er (Jesus) mit seinen Begleitern und mit den Zwölf allein war, fragten sie
ihn nach dem Sinn der Gleichnisse.
(4,11-12)
Da sagte er zu ihnen: Euch (Christen) ist das Geheimnis des Reiches Gottes anvertraut;
denen aber, die draußen sind (Heiden/Juden/Atheisten?) wird alles in
Gleichnissen gesagt, denn:
Sehen
sollen sie, sehen, aber nicht erkennen; hören sollen sie, hören, aber nicht
verstehen, damit sie sich nicht bekehren und ihnen nicht vergeben wird.
3.Die Heilung des Besessenen
von Gerasa:
(5,1-20)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
Tierfeindlich:
In diesem Kapitel
„Opfert“ Jesus den Dämonen 2.000 Schweine!
Bibeltext:
(5,11-13)
Nun weidete dort am Berghang gerade eine große Schweineherde. Da baten ihn die
Dämonen: Lass uns doch in die Schweineherde hineinfahren! Jesus erlaubte es
ihnen. Sie fuhren in die Schweine und die Herde stürzte den Abhang hinab in den
See. Es waren etwa 2.000 Tiere und alle ertranken.
4.Von Reinheit und
Unreinheit:
(7,1-23)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
Judenfeindlich:
In diesem Kapitel
wirft Jesus den Pharisäern und den Schriftgelehrten vor, die Gebote Gottes
preiszugeben!
Rechtfertigung
bzw. Bestätigung der Todesstrafe:
In diesem Kapitel
rechtfertigt bzw. bestätigt Jesus die von Gott in den Gesetzbüchern Moses
verlangte Todesstrafe (Bei Verfluchung der Eltern) und wirft den Pharisäern und
Schriftgelehrten vor, das Gebot Gottes außer Kraft setzen zu wollen, weil sie
in diesem Fall lediglich eine Opfergabe fordern!
(siehe
„Erfüllungsauftrag Christi“ Matth.5,17-20)
Der bedingungslos
pazifistische, Gewaltlosigkeit predigende Jesus müsste eigentlich die in den
Gesetzbüchern Moses von Gott verlangte Todesstrafe verurteilen!
Bibeltext:
(7,1) Die
Pharisäer und einige Schriftgelehrte, die aus Jerusalem gekommen waren, hielten
sich bei Jesus auf.
(7,2-3) Sie
sahen, dass einige seiner Jünger ihr Brot mit unreinen, das heißt mit
ungewaschenen Händen aßen. Die Pharisäer essen nämlich wie alle Juden nur, wenn
sie vorher mit einer Handvoll Wasser die Hände gewaschen haben, wie es die
Überlieferung der Alten vorschreibt.
(7,5) Die
Pharisäer und die Schriftgelehrten fragten also:
Warum halten sich
deine Jünger nicht an die Überlieferung der Alten, sondern essen ihr Brot mit
unreinen Händen?
(7,6-7) Er (Jesus) antwortete ihnen (Den Pharisäern und den Schriftgelehrten):
Der Prophet Jesaja hatte recht mit dem, was er über euch Heuchler sagte:
Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen; sein Herz aber ist weit weg von mir. Es ist sinnlos, wie sie mich verehren; was sie lehren, sind Satzungen von Menschen.
(7,8) Ihr gebt Gottes Gebot preis und haltet euch an die Überlieferung der Menschen.
(7,9) Und weiter sagte Jesus:
Sehr geschickt setzt ihr Gottes Gebot außer Kraft und haltet euch an eure eigene Überlieferung.
(7,10) Moses hat zum Beispiel gesagt:
Ehre deinen Vater und deine Mutter und wer Vater und Mutter verflucht, soll mit dem Tod bestraft werden.
(7,11) Ihr aber lehrt:
Es ist erlaubt, dass einer zu seinem Vater oder seiner Mutter sagt: Was ich dir Schulde ist Korban, das heißt Opfergabe.
5.Von Nachfolge
und Selbstverleugnung:
(8,34-9,1)
Kritische Analyse dieses Kapitels:
In diesem Kapitel verlangt Jesus von seinen Anhängern (Den Christen) die „Selbstverleugnung“ (Selbstaufgabe der eigenen Persönlichkeit)!
(siehe Matth.16,24-28)
In diesem Kapitel bezeichnet Jesus diese Generation als „Treulos und Sündig“
Bibeltext:
(8,34) Er rief die Volksmenge und seine Jünger zu sich und sagte:
Wer mein Jünger sein will, verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.
(8,38) Denn wer sich vor dieser treulosen und sündigen Generation meiner und meiner Worte schämt, dessen wird sich auch der Menschensohn schämen, wenn er mit den heiligen Engeln in der Hoheit seines Vaters kommt.
6.Die Heilung
eines besessenen Jungen:
(9,14-29)
Kritische Analyse dieses Kapitels:
In diesem Kapitel bezeichnet Jesus die Generation als „Ungläubig“!
Bibeltext:
(9,19) Da sagte er zu ihnen:
O du ungläubige Generation! Wie lange muss ich noch bei euch sein? Wie lange muss ich euch noch ertragen?
7.Warnung vor der
Verführung:
(9,42-48)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
Höllendrohung!
Anregung
oder Rechtfertigung zur Selbstverstümmelung oder religiöser Geißelung!
Bibeltext:
(9,42) Wer einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, zum Bösen verführt, für den währe es besser, wenn er mit einem Mühlstein um den Hals ins Meer geworfen würde.
(9,43)
Wenn dich deine Hand zum Bösen verführt, dann hau sie ab; es ist besser für dich,
verstümmelt in das Leben zu gelangen, als mit zwei Händen in die Hölle zu
kommen, in das nie erlöschende Feuer.
(9,45)
Und wenn dich dein Fuß zum Bösen verführt, dann hau ihn ab; es ist besser für
dich, verstümmelt in das Leben zu gelangen, als mit zwei Füßen in die Hölle
geworfen zu werden.
(9,47)
Und wenn dich dein Auge zum Bösen verführt, dann reiß es aus; es ist besser für
dich, einäugig in das Reich Gottes zu kommen, als mit zwei Augen in die Hölle
geworfen zu werden.
8.Die Frage nach dem Messias:
(12,35-37)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
Aus
dieser Aussage konnte sich die Kirche, stellvertretend im Namen Christi,
Erfüllt vom Heiligen Geist, die Vernichtung ihrer Feinde religiös
rechtfertigen!
Bibeltext:
(12,35)
Als Jesus im Tempel lehrte, sagte er: Wie können die Schriftgelehrten
behaupten, der Messias sei der Sohn Davids?
(12,36)
Denn David hat, vom Heiligen Geist erfüllt, selbst gesagt: Der Herr sprach zu
meinem Herrn:
Setze
dich mir zu Rechten und ich lege dir deine Feinde unter die Füße.
9.Worte gegen die
Schriftgelehrten:
(12,37-40)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
Judenfeindlich:
In diesem Kapitel warnt Jesus vor den
Schriftgelehrten und kündigt ihnen ein hartes Urteil an!
Bibeltext:
(12,38)
Er (Jesus) lehrte sie und sagte: Nehmt euch acht vor den Schriftgelehrten! Sie
gehen gern in langen Gewändern umher, lieben es, wenn man sie auf den Straßen
und Plätzen grüßt, und sie wollen in der Synagoge die vordersten Sitze und bei
jedem Festmahl die Ehrenplätze haben.
(12,40)
Sie bringen die Witwen um ihre Häuser und verrichten in ihrer Scheinheiligkeit
lange Gebete. Aber um so härter wird das Urteil sein,
das sie erwartet.
10.Die Ankündigung der
Zerstörung des Tempels:
(13,1-2)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
In
diesem Kapitel kündigt Jesus die Zerstörung des Tempels in Jerusalem an!
Bibeltext:
(13,1)
Als Jesus den Tempel verließ, sagte einer seiner Jünger zu ihm:
Meister,
sieh was für Steine und was für bauten!
(13,2)
Jesus sagte zu ihm:
Siehst
du diese großen Bauten? Kein Stein wird auf dem anderen bleiben, alles wird
niedergerissen.
11.Vom Anfang der Not:
(13,3-13)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
Laut
der Aussage dieses Kapitels muss vor der Endzeit allen Völkern das Evangelium
verkündet werden:
Mit
diesem Kapitel zeigt sich eine Problematik, wenn man bedenkt, dass die Christen
das Evangelium beispielsweise in islamischen Staaten wie im Iran oder in
Saudi-Arabien verkünden müssen, in denen die christliche Mission verboten ist…
Judenfeindlich:
In
diesem Kapitel kündigt Jesus seinen Anhängern (Den Christen) die Verfolgung und
die Misshandlung unter anderem in den Synagogen an!
Bibeltext:
(13,9)
Ihr aber, macht euch darauf gefasst:
Man
wird euch um meinetwillen vor die Gerichte bringen, in den Synagogen misshandeln
und vor Statthalter und Könige stellen, damit ihr vor ihnen Zeugnis ablegt.
(13,10)
Vor dem Ende aber muss allen Völkern das Evangelium verkündet werden.
12.Vom Höhepunkt der Not:
(13,14-23)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
In
diesem Kapitel kündigt Jesus den Bewohnern Judäas eine große Notzeit an, wie
sie es noch nie gegeben hat und auch nie wieder geben wird!
Bibeltext:
(13,17-18)
Weh aber den Frauen, die in jenen Tagen schwanger sind oder ein Kind stillen.
Betet darum, dass dies alles nicht im Winter eintritt.
(13,19)
Denn jene Tage werden eine Not bringen, wie es sie noch nie gegeben hat, seit
Gott die Welt erschuf und wie es auch keine mehr geben wird.
13.Die Erscheinung des
Auferstandenen:
(16,9-20)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
Christliche
Intoleranz/Drohbotschaft!
In
diesem Kapitel tadelt der auferstandene Jesus den Unglauben der Jünger und
wirft ihnen „Verstocktheit“ vor!
In
diesem Kapitel droht Jesus den Ungläubigen mit der „Verdammnis“!
Bibeltext:
(16,9)
Als Jesus am frühen Morgen des ersten Wochentages auferstanden war, erschien er
zuerst Maria von Magdala, aus der er sieben Dämonen ausgetrieben hatte.
(16,11-13)
Als sie hörten, er lebe und sei von ihr gesehen worden, glaubten sie es nicht.
Darauf erschien er in einer anderen Gestalt zweien von ihnen, als sie unterwegs
waren und aufs Land gingen wollten. Auch sie gingen und berichteten es den anderen
und auch ihnen glaubte man nicht.
(16,14)
Späte erschien Jesus auch den Elf, als sie bei Tisch waren; er tadelte ihren
Unglauben und ihre Verstocktheit, weil sie denen nicht glaubten, die ihn nach
der Auferstehung gesehen hatten.
(16,15)
Dann sagte er zu ihnen:
Geht
hinaus in die ganze Welt und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!
(16,16)
Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet, wer aber nicht glaubt, wird
verdammt werden.
DAS LUKASEVANGELIUM:
Kritische Schriften des Lukasevangeliums:
Inhalt:
1.Johannes
der Täufer
2.Seligpreisungen
und Weherufe
3.Das
Urteil Jesu über den Täufer
4.Die
Heilung des Besessenen von Gerasa
5.Die
Heilung eines besessenen Jungen
6.Von
der Nachfolge
7.Die
Aussendung der 72.Jünger
8.Der
Lohn der Jünger
9.Verteidigungsrede
Jesu
10.Die
Verweigerung eines Zeichens
11.Worte
gegen die Pharisäer und die Schriftgelehrten
12.Warnung
vor der Heuchelei der Pharisäer
13.Aufforderung
zum furchtlosem Bekenntnis
14.Das
Gleichnis vom treuen und vom schlechten Knecht
15.Von
Frieden und Zwietracht
16.Mahnung
zur Umkehr
17.Der
Abschied aus Galiläa
18.Warnung
vor der Verführung
19.Vom
Kommen des Menschensohnes
20.Das
Gleichnis vom anvertrauten Geld
21.Die
Ankündigung der Zerstörung Jerusalem
22.Worte
gegen die Schriftgelehrten
23.Die
Ankündigung der Zerstörung des Tempels
24.Vom
Anfang der Not
25.Vom
Gericht über Jerusalem
26.Vom
Herrschen und vom Dienen
27.Die
Stunde der Entscheidung
28.Die
Begegnung mit dem Auferstandenen auf dem Weg nach Emmaus
Zusammenfassende Analyse der
kritischen Schriften des Lukasevangeliums:
Zusammenfassend
lassen sich zwei Kernbereiche kritischer Schriften des Lukasevangeliums
erkennen!
Die
religiöse Intoleranz des Lukasevangeliums und die Judenfeindlichkeit:
Christliche
(religiöse) Intoleranz:
Im
Lukasevangelium droht Jesus allen Städten, die die Jünger nicht aufnehmen, ein
Gericht an, schlimmer als bei Sodom!
(siehe
Kap. „Die Aussendung der 72. Jünger 10,1-16)
Im
Lukasevangelium kommen alle um, die sich nicht zu Christus bekehren!
(siehe
Kap. „Mahnung zur Umkehr“ 13,1-9)
Im
Lukasevangelium kommt Jesus auf die Welt, um ein Feuer auf die Erde zu werfen!
(siehe
Kap. „Von Frieden und Zwietracht“ 12,49-53)
Im
Lukasevangelium wird niemandem Vergeben, der den Heiligen Geist lästert!
(siehe
Kap. „Aufforderung zu furchtlosem Bekenntnis“ 12,4-12)
Im
Lukasevangelium sind alle, die nicht für Jesus sind, seine Gegner!
(siehe
Kap. „Verteidigungsrede Jesu“ 11,14-23)
Judenfeindlichkeit:
Im
Lukasevangelium bezeichnet Johannes der Täufer das (jüdische) Volk als
„Schlangenbrut“ und kündigt ihnen die „Feuertaufe“ und das kommende Gericht
durch Christus an!
(siehe
Kap. „Johannes der Täufer“ 3.1-20)
In
der Bergpredigt wirft Jesus den Juden die Verfolgung der Propheten vor!
(siehe
Kap. „Seligpreisungen und Weherufe“ 6,20-26)
Im
Lukasevangelium wirft Jesus den (jüdischen) Schriftgelehrten und den Pharisäern
die Ermordung der Propheten vor und kündigt ihnen die Blutrache an!
(siehe
Kap. „Worte gegen die Schriftgelehrten und die Pharisäer 11,37-54)
Im
Lukasevangelium wirft Jesus Jerusalem die Tötung bzw. die Steinigung der
Propheten vor!
(siehe
Kap. „Der Abschied von Galiläa“ 13,31-35)
Im
Lukasevangelium taucht der zornige Rachegott des Alten Testaments wieder auf:
(siehe
Kap. „Vom Gericht über Jerusalem“ 21,20-24)
Die Kapitel im Einzelnen:
1.Johannes der Täufer:
(3,1-20)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
Judenfeindlich/Gerichtsandrohung:
In diesem Kapitel bezeichnet Johannes der Täufer das
(jüdische) Volk als „Schlangenbrut“ und droht diesen das kommende Gericht an!
In diesem Kapitel droht Johannes der Täufer dem
(jüdischen) Volk die „Feuertaufe“, möglicherweise durch Jesus an!
Mögliche Aussage dieses Kapitels:
(3,17) Christus wird die Spreu vom Weizen trennen
(Gläubige/Ungläubige) diejenigen, die sich zu Christus bekehren (den Weizen)
bringt er in die Scheune (in die Kirche)
Die Spreu aber (möglicherweise die ungläubigen Juden)
wird er nie im erlöschenden Feuer, möglicherweise im Ofen verbrennen.
siehe Matth.13,36-43 Kap. „Die Deutung des
Gleichnisses vom Unkraut“:
(13,41-42) Der Menschensohn wird seine Engel
aussenden und sei werden aus seinem Reich alle zusammenholen, die andere verführt
und Gottes Gesetz übertreten haben und werden sie in den Ofen werfen, indem das
Feuer brennt.
siehe Matth.25,31-46 Kap. „Vom Weltgericht“:
(25,31-46) Dann wird er sich auch auf die linke
Seite wenden und zu ihnen sagen:
Weg von mir, ihr Verfluchten in das ewige Feuer, das
für den Teufel und seine Engel bestimmt ist!
Dieses Kapitel schildert, wie die Judenfeindlichkeit
im Neuen Testament systematisch gesteigert wird:
Im Matthäusevangelium kündigt Johannes der Täufer
nur den Sadduzäern und den Pharisäern die
„Feuertaufe“ und das kommende Gericht (durch Christus) an, während im
Lukasevangelium Johannes der Täufer dem ganzen jüdischen Volk die „Feuertaufe“
und das kommende Gericht (durch Christus) ankündigt!
Bibeltext:
(3,7)
Das (Jüdische) Volk zog in Scharen zu ihm hinaus, um sich von ihm taufen zu
lassen. Er sagte zu ihnen:
Ihr
Schlangenbrut, wer hat euch den gelehrt, dass ihr dem kommenden Gericht
entrinnen könnt?
(3,9)
Schon ist die Axt an die Wurzel der Bäume gelegt; jeder Baum, der keine gute
Frucht hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen.
(3,16)
Johannes sagte zum Volk: Ich taufe euch nur mit Wasser. Es kommt aber einer,
der stärker ist als ich. Er (Jesus?) wird euch mit dem Heiligen Geist und mit
Feuer taufen.
(3,17)
Schon ist die Schaufel in der Hand, um die Spreu vom Weizen zu trennen und den
Weizen in seine Scheune (In die Kirche?) bringen; die Spreu wird er (Jesus?) im
nie erlöschenden Feuer verbrennen.
2.Seligpreisungen und
Weherufe: (Die Feldrede)
(6,20-49)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
In der Feldrede bescheinigt Jesus seinen Anhängern
„Seligkeit“ wenn sie von den Juden, die gemäß Johannesevangelium ständig Jesus
und seine Jünger verfolgen, beschimpfen und töten wollen, weil das ihre Väter
mit den Propheten auch schon gemacht haben.
In der Bergpredigt wirft Jesus den Juden die
Verfolgung der Propheten vor!
Bibeltext:
(6,20)
Er (Jesus) richtete seine Augen auf seine Jünger und sagte:
(6,22)
Selig seid ihr wenn euch die Menschen hassen und aus ihrer Gemeinschaft
ausschließen, wenn sie euch beschimpfen und euch in Verruf bringen um des
Menschensohnes willen. (…) Denn ebenso haben es ihre (jüdischen) Väter mit den
Propheten gemacht.
3.Das Urteil Jesu über den
Täufer:
(7,24-35)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
In
diesem Kapitel wirft Jesus den Pharisäern und den Gesetzeslehrern die
Missachtung des Willen Gottes vor, weil sie sich nicht von Johannes taufen
lassen!
Bibeltext:
(7,24)
Als die Boten des Johannes weggegangen waren, begann Jesus zu der Menge über Johannes
zu reden; er sagte:
(7,29)
Das ganze Volk, das Johannes hörte, selbst die Zöllner, sie alle haben den
Willen Gottes anerkannt und sich von Johannes taufen lassen.
(7,30)
Doch die Pharisäer und die Gesetzeslehrer haben den Willen Gottes missachtet
und sich von Johannes nicht taufen lassen.
4.Die Heilung des Besessenen
von Gerasa:
(8,26-39)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
Tierfeindlich:
In diesem Kapitel „Opfert“ Jesus für die Dämonen
2.000 Schweine!
Bibeltext:
(8,32-33)
Nun weidete dort gerade eine Schweineherde. Die Dämonen baten Jesus, ihnen zu
erlauben, in die Schweine hineinzufahren. Er erlaubte
es ihnen. Da verließen die Dämonen die Menschen und fuhren in die Schweine und
die Herde stürzte sich den Abhang hinab in den See und ertrank.
5.Die Heilung eines
besessenen Jungen:
(9,37-43)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
In
diesem Kapitel bezeichnet Jesus die Menschenmenge als „Ungläubige und
unbelehrbare Generation“!
Bibeltext:
(9,41) Da sagte Jesus: O du ungläubige und unbelehrbare Generation! Wie lange muss ich noch bei euch sein und euch ertragen?
6.Von der
Nachfolge:
(9,57-62)
Kritische Analyse dieses Kapitels:
Laut der Aussage dieses Kapitels taugen weder Familienväter noch Ackerbauern für das Reich Gottes!
Bibeltext:
(9,61-62) Wieder ein anderer sagte: Ich will dir nachfolgen, Herr. Zuvor aber lass mich von meiner Familie Abschied nehmen. Jesus erwiderte ihm: Keiner, der die Hand an den Pflug gelegt hat und nochmals zurückblickt, taugt für das Reich Gottes.
7.Die
Aussendung der 72.Jünger:
(10,1-16)
Kritische Analyse dieses Kapitels:
Drohbotschaft/Strafandrohung!
In diesem Kapitel droht Jesus allen Städten, die die
Jünger nicht aufnehmen, ein Gericht an, schlimmer wie über Sodom!
Bibeltext:
(10,10)
Wenn ihr (Jünger) aber in eine Stadt kommt, in der man euch nicht aufnimmt,
dann stellt euch auf die Straße und ruft:
(10,11)
Selbst den Staub eurer Stadt, der an unseren Füßen klebt, lassen wir euch
zurück; doch das sollt ihr wissen:
Sodom
wird es an jenem Tag nicht schlimmer ergehen wie dieser Stadt.
(10,13)
Weh dir, Chorazin! Weh dir, Betsaida!
Tyrus und Sidon wird es am Tag des Gerichts nicht
schlimmer ergehen wie euch.
(10,15)
Und du; Kafarnaum, meinst du etwa, du wirst bis zum
Himmel erhoben? Nein, in die Unterwelt wirst du hinabgeworfen.
(10,16) Wer euch (Jünger) hört, der hört mich (Jesus), und wer euch (Jünger) ablehnt, der lehnt mich (Jesus) ab; wer aber mich (Jesus) ablehnt, der lehnt den ab, der mich gesandt hat (Gott).
8.Der Lohn der Jünger:
(10,17-20)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
In diesem Kapitel
gibt Jesus seinen Jüngern die Vollmacht, auf Schlangen und Skorpione zu treten
und die Macht des Feindes zu überwinden!
Bibeltext:
(10,19) Seht, ich (Jesus) habe euch die Vollmacht gegeben, auf Schlangen und Skorpione zu treten und die ganze Macht des Feindes zu überwinden. Nichts wird euch schaden können.
9.Verteidigungsrede
Jesu:
(11,14-23)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
Laut der Aussage dieses Kapitels sind alle, die
nicht für Jesus sind, seine Gegner!
Aus dieser Aussage rechtfertigte sich der gläubige
US-Präsident George W. Bush seine Rhetorik nach den Terroranschlägen in den
USA:
Wer nicht für Amerika ist, ist gegen Amerika …
Bibeltext:
(11,21-22) Solange ein bewaffneter starker Mann seinen Hof bewacht, ist sein Besitz sicher; wenn ihn aber ein Stärkerer angreift und ihn besiegt, dann nimmt ihm der Stärkere all seine Waffen weg, auf die er sich verlassen hat, und verteilt die Beute.
(11,23)
Wer nicht für mich (Jesus) ist, der ist gegen mich; wer nicht mit mir sammelt,
der zerstreut.
10.Die Verweigerung eines
Zeichens:
(11,29-32)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
In
diesem Kapitel bezeichnet Jesus die Menschen dieser Generation als Böse!
Bibeltext:
(11,29)
Als immer mehr Menschen zu ihm kamen, sagte er: Diese Generation ist Böse. Sie
forderten ein Zeichen; aber es wird ihnen keine anderes gegeben werden als das
Zeichen des Jona.
11.Worte gegen die Pharisäer
und die Schriftgelehrten:
(11,37-54)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
Judenfeindlich!
In
diesem Kapitel bezeichnet Jesus die (jüdischen) Schriftgelehrten und die
Pharisäer als voll „Raubgier und Bosheit“!
In
diesem Kapitel wirft Jesus den Pharisäern und den (jüdischen) Schriftgelehrten
die Ermordung der Propheten (durch ihre Väter) vor!
In diesem Kapitel kündigt Jesus den Pharisäern und
den (jüdischen) Schriftgelehrten die „Blutrache“ (Aufgrund der Ermordung der
Propheten) an!
Die Aussage dieses Kapitels widerspricht der
theologischen Lehrmeinung des Christentums:
Dieses Kapitel beschreibt wie Jesus, der (angeblich)
bedingungslose Feindes- und Nächstenliebe predigt, den jüdischen
Schriftgelehrten und den Pharisäern den Prophetenmord vorwirft und ihnen mit
der Blutrache droht!
In diesem Kapitel zeigt sich ein Widerspruch der
christlichen Religion:
Dieses Kapitel deutet auf einen antikultischen Jesus
hin, der die Schriftgelehrten verurteilt, weil sie den Propheten Denkmäler
erreichten, was der Gründung einer religiösen Institution oder der Errichtung
von Sakralbauten (Kirchen) widerspricht!
Bibeltext:
(11,39)
Da sagte der Herr zu ihm: O ihr Pharisäer! Ihr haltet zwar Becher und Teller
außen sauber, innen seid ihr voll Raubgier und Bosheit.
(11,47)
Weh euch! Ihr errichtet Denkmäler für die Propheten, die von euren Vätern
umgebracht wurden.
(11,48)
Damit bestätigt und billigt ihr, was eure Väter gemacht haben. Sie haben die
Propheten umgebracht, ihr errichtet ihnen Bauten.
(11,49-51) Deshalb hat auch die Weisheit Gottes gesagt:
Ich werde Propheten und Aposteln zu ihnen senden und sie werden einige von ihnen töten und andere verfolgen, damit das Blut aller Propheten, das seit der Erschaffung der Welt vergossen worden ist, an dieser Generation gerächt wird, vom Blut Abels, bis zum Blut des Zacharias, der im Vorhof zwischen Altar und Tempel umgebracht wurde. Ja das sage ich euch: An dieser Generation wird es (Das Blut) gerächt werden.
12.Warnung vor der Heuchelei
der Pharisäer:
(12,1-3)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
In
diesem Kapitel warnt Jesus die Menschen vor der Heuchelei der Pharisäer!
Bibeltext:
(12,1)
(…) Jesus sagte:
Hütet
euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei.
13.Aufforderung zum
furchtlosen Bekenntnis:
(12,4-12)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
Strafandrohung/Höllendrohung!
In diesem Kapitel wird niemandem vergeben, der den
Heiligen Geist lästert!
Bibeltext:
(12,5) Ich will euch zeigen, wen er fürchten sollt:
Fürchtet euch vor dem, der nicht nur töten kann, sondern auch noch die Macht
hat, euch in die Hölle zu werfen. Ja, das sage ich euch: Ihn sollt ihr fürchten.
(12,8) Ich sage euch:
Wer sich vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem
wird sich auch der Menschensohn vor den Engeln Gottes bekennen.
(12,9)
Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, der wird auch vor den Engeln Gottes
verleugnet werden.
(12,10)
Jeder, der etwas gegen den Menschensohn sagt, wird vergeben werden, wer aber
den Heiligen Geist lästert, dem wird nicht vergeben.
(12,11-12)
Wenn man euch vor die Gerichte der Synagogen und vor die Herrscher und
Machthaber schleppt, kann macht euch keine Sorgen, wie ihr euch verteidigen
oder was ihr sagen sollt. Denn der Heilige Geist wird euch in der gleichen
Stunde eingeben, was ihr sagen müsst.
14.Das Gleichnis vom treuen
und vom schlechten Knecht:
(12,35-48)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
Christliche
Intoleranz:
In
diesem Gleichnis bezieht sich Jesus auf treue und untreue bzw. gute und
schlechte Diener Gottes oder auch auf die Gläubigen. Die schlechten Gläubigen
oder die schlechten Diener Gottes wird der Herr in Stücke hauen und ihnen einen
Platz unter den Ungläubigen zuweisen.
Bibeltext:
(12,44)
Wahrhaftig, das sage ich euch: (…)
(12,45-46)
Wenn aber der Knecht denkt:
Mein
Herr kommt noch lange nicht zurück und anfängt, die Knechte und Mägde zu
schlagen; wenn er isst und trinkt und sich berauscht, dann wird der Herr an
einem Tag kommen, an dem der Knecht es nicht erwartet und zu einer Stunde, die
er nicht kennt; und der Herr wird ihn in Stücke hauen und ihm seinen Platz
unter den Ungläubigen zuweisen.
(12,47)
Der Knecht, der den Willen seines Herrn kennt, sich aber nicht darum kümmert
und nicht danach handelt, der wird viele Schläge bekommen.
15.Von Frieden und
Zwietracht:
(12,49-53)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
In
diesem Kapitel kommt Jesus auf die Erde, um ein Feuer auf die Erde zu werfen!
In
diesem Kapitel kommt Jesus auf die Erde, nicht um Frieden auf die Erde zu
bringen, sondern Spaltung!
Die
Aussage dieses Kapitels widerspricht dem theologischen Dogma des Christentums eines
Jesus als „Gewaltlosen Friedensbringer“
Aus
diesem Kapitel konnte bzw. kann sich das Christentum oder die Kirche
bewaffnete, gewaltsame Auseinandersetzungen im Namen Christi
(Kreuzzüge/Schwertmission) gegen andere Religionen, Kulturen oder gegen politische
Gegner religiös rechtfertigen!
Bibeltext:
(12,49) Ich (Jesus) bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen. Wie froh wäre ich (Jesus) es würde schon brennen.
(12,51)Meint
ihr, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen? Nein, ich sage euch,
nicht Frieden, sondern Spaltung.
16.Mahnung zur Umkehr:
(13,1-9)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
Christliche
Intoleranz/Drohbotschaft!
Laut
der Aussage dieses Kapitels werden alle umkommen, die sich nicht zu Christus
bekehren!
Die
Aussage dieses Kapitels widerspricht dem christlichen Dogma der bedingungslosen
Gewaltlosigkeit und Nächstenliebe Jesu:
In
diesem Kapitel müsste Jesus, der (angeblich) bedingungslose Gewaltlosigkeit,
Vergebung und Nächstenliebe verkündet, die Ermordung der Galiläer durch Pilatus
verurteilen. Jesus aber rechtfertigt die Ermordung der Galiläer, weil sie
Sünder waren. Zusätzlich droht Jesus allen, die sich nicht bekehren, dass sie
umkommen!
Bibeltext:
(13,1)
Zu dieser Zeit kamen einige Leute zu Jesus und berichteten ihm von den
Galiläern, die Pilatus beim Opfern umbringen ließ, so dass sich ihr Blut mit
dem ihrer Opfertiere vermischte.
(13,2)
Da sagte er (Jesus) zu ihnen:
Meint
ihr, dass nur diese Galiläer Sünder waren, weil das mit ihnen geschehen ist,
alle anderen Galiläer aber nicht?
(13,3)
Nein, im Gegenteil:
Ihr
alle werdet genauso umkommen, wenn ihr euch nicht bekehrt.
(13,4)
Oder jene achtzehn Menschen, die beim Einsturz des Turms von Siloach erschlagen wurden – meint ihr, dass nur sie Schuld
auf sich geladen hatten, alle anderen Einwohner Jerusalems aber nicht?
(13,5)
nein, im Gegenteil:
Ihr
alle werdet genauso umkommen, wenn ihr euch nicht bekehrt.
17.Der Abschied aus Galiläa:
(13,31-35)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
In diesem Kapitel wird Jerusalem die Tötung bzw.
Steinigung der Propheten vorgeworfen!
In diesem Kapitel wird Haus (Israel?) Jerusalem von
Gott verlassen!
Bibeltext:
(13,34) Jerusalem, Jerusalem, du tötest die Propheten und steinigst die Boten, die zu dir gesandt sind. Wie oft wollte ich deine Kinder um dich sammeln, (…)
(13,35) Darum wird euer Haus (von Gott) verlassen. Ich sage euch: Ihr werdet mich nicht mehr sehen (…)
18.Warnung vor
der Verführung:
(17,1-3)
Kritische Analyse dieses Kapitels:
In diesem Kapitel droht Jesus den Verführern von
Jüngern mit dem Tod!
Bibeltext:
(17,1) Er (Jesus) sagte zu seinen Jüngern:
Es ist unvermeidlich, dass Verführungen kommen. Aber wehe dem, der sie verschuldet.
(17,2-3)
Es wäre besser für ihn, man würde ihn mit einem Mühlstein um den Hals ins Meer
werfen, als dass er einen von diesen Kleinen zum Bösen verführt. Seht euch vor!
19.Vom Kommen des
Menschensohnes:
(17,22-37)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
Strafandrohung/Drohbotschaft!
Die Aussage
dieses Kapitels deutet daraufhin, dass der Menschensohn d.h. Christus bei
seiner Wiederkunft alle (die sich nicht bekehrten bzw. die Ungläubigen)
vernichtet und es Feuer und Schwefel vom Himmel regnet!
Bibeltext:
(17,22) Er sagte
zu den Jüngern:
Es wird eine Zeit
kommen, in der ihr euch danach sehnt, auch nur einen von den Tagen des
Menschensohnes zu erleben; aber ihr werdet ihn nicht erleben.
(17,26-27)
Und wie es zur Zeit Noah war, so wird es auch in den
Tagen des Menschensohnes (Christus) sein. Die Menschen aßen und tranken und heirateten
bis zu dem Tag, an dem Noah in die Arche ging; dann kam die Flut und
vernichtete alle.
(17,30)
Ebenso wird es an dem Tag sein, an dem sich der Menschensohn (Christus)
offenbart, (d.h. wenn Christus wiederkehrt!)
(17,28-29) Und es wird ebenso
sein, wie es zur Zeit Lots war; Sie aßen, tranken, kauften und verkauften,
pflanzten und bauten. Aber an dem Tag, als Lot Sodom verließ, regnete es Feuer
und Schwefel vom Himmel und alle kamen um.
(17,30)
Ebenso wird es an dem Tag sein, an dem sich der Menschensohn (Christus)
offenbart. (d.h. wenn Christus wiederkehrt.)
20.Das Gleichnis vom
anvertrauten Geld:
(19,11-27)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
In
diesem Kapitel verlangt Jesus die „Niedermachung“ seiner Feinde!
Die
Aussage dieses Kapitels widerspricht dem christlichen Dogma der bedingungslosen
Feindes- und Nächstenliebe Jesu und rechtfertigt Gewalt gegen Feinde Christi
bzw. Feinde der Kirche!
Aus
diesem Kapitel konnte sich die Kirche, stellvertretend für Christus, die
(gewaltsamen) Auseinandersetzungen mit weltlichen Mächten um die Herrschaft
rechtfertigen!
Bibeltext:
(19,27) (Ich Jesus sage euch:)
Doch meine Feinde, die nicht wollten, das ich ihr König werde - bringt sie her, und macht sie vor meinen Augen nieder.
21.Die
Ankündigung von der Zerstörung Jerusalems:
(19,41-44)
Kritische Analyse dieses Kapitels:
In diesem Kapitel kündigt Jesus die Zerstörung Jerusalems an weil die Stadt die Zeichen der Gnade nicht erkannt hat!
Bibeltext:
(19,43) Es wird eine Zeit für dich kommen, in der deine Feinde rings um dich einen Wall aufwerfen, dich einschließen und von allen Seiten bedrängen.
(19,44)
Sie werden dich und deine Kinder zerschmettern und keinen Stein auf einen
andern lassen; denn du hast die Zeit der Gnade nicht erkannt.
22.Worte gegen die
Schriftgelehrten:
(20,45-47)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
In diesem Kapitel trifft den (jüdischen)
Schriftgelehrten ein hartes Urteil!
Bibeltext:
(20,45)
Jesus sagte vor dem ganzen Volk zu seinen Jüngern:
(20,46-47)
Hütet euch vor den Schriftgelehrten! Sie gehen gern in langen Gewändern umher,
lieben es wenn man sie auf den Straßen und den Plätzen grüßt und sie wollen in
den Synagoge die vordersten Sitze und bei jedem Festmahl die Ehrenplätze haben.
Aber um so härter wird das Urteil sein, das sie
erwartet.
23.Die Ankündigung der
Zerstörung des Tempels:
(21,5-6)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
In
diesem Kapitel kündigt Jesus die Zerstörung des Jerusalemer Tempels an!
Bibeltext:
(21,5-6)
Als einige darüber sprachen, dass der Tempel mit schönen Steinen und
Weihegeschenken geschmückt sei, sagte Jesus:
Es
wird eine Zeit kommen, da wird von allem, was ihr hier seht, kein Stein auf den
anderen bleiben; alles wird niedergerissen werden.
24.Vom Anfang der Not:
(21,7-19)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
In
diesem Kapitel kündigt Jesus seinen Jüngern bzw. seinen Anhängern (den
Christen) die Verfolgung und Bedrängnis (durch die Juden) an!
Bibeltext:
(21,12)
Aber bevor das alles geschieht, wird man euch festnehmen und euch verfolgen. Man
wird euch um meines Namens willen den Gerichten der Synagogen übergeben, ins
Gefängnis werfen und vor Könige und Statthalter bringen.
(21,13-15)
Dann werdet ihr Zeugnis ablegen können. Nehmt euch fest vor, nicht im voraus für eure Verteidigung zu sorgen; denn ich werde euch
die Worte und die Weisheit eingeben, so dass eure alle Gegner nicht dagegen
ankommen und nichts dagegen sagen können.
25.Vom Gericht über
Jerusalem:
(21,20-24)
Kritische
Analyse dieses (Straf-) Gerichtes:
In diesem (Straf-) Gericht kommt der Zorn Gottes
über das (jüdische) Volk!
In diesem (Straf-) Gericht wird das (jüdische) Volk
mit scharfem Schwert erschlagen und Jerusalem wird von den Heiden (Aufgrund
Gottes Zorn) zerstört!
Dieses (Straf-) Gericht deutet auf einen zornigen Rachegott
hin!
Bibeltext:
(21,20)
Wenn ihr aber seht, dass Jerusalem von einem Heer eingeschlossen wird, dann
könnt ihr daran erkennen, dass die Stadt bald verwüstet wird.
(21,22)
Denn das sind die Tage der Vergeltung, an denen alles in Erfüllung gehen soll,
was in der Schrift steht.
(21,23)
Wehe den Frauen, die in jenen Tagen schwanger sind oder ein Kind stillen. Denn
eine große Not wird über das Land hereinbrechen: Der Zorn Gottes wird über
dieses Volk kommen.
(21,24)
Mit scharfem Schwert wird man sie erschlagen, als Gefangene wird man sie in
alle Länder verschleppen, und Jerusalem wird von den Heiden zertreten werden,
bis die Zeiten der Heiden sich erfüllen.
26.Vom Herrschen und vom
Dienen:
(22,24-30)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
In
diesem Kapitel vermacht Jesus seinen Jüngern das Reich Gottes, setzt sie auf
Throne und setzt sie als Richter über die zwölf Stämme Israels ein!
Bibeltext:
(22,25)
Da sagte Jesus: (…)
(22,28-29)
In allen meinen Prüfungen habt ihr bei mir ausgeharrt. Darum vermache ich euch
das Reich, wie es mein Vater mir vermacht hat:
(22,30)
Ihr sollt in meinem reich mit mir an einem Tisch essen und trinken und ihr
sollt auf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten.
27.Die Stunde der
Entscheidung:
(22,35-38)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
Bibeltext:
(22,36) Da sagte er (Jesus):
Wer
aber kein Geld hat, soll seinen Mantel verkaufen und sich dafür ein Schwert
kaufen.
(22,38)
Da sagten sie (die Jünger):
Herr,
hier sind zwei Schwerter. Er erwiderte: Genug davon!
28.Die Begegnung mit dem
Auferstandenen auf dem Weg nach Emmaus:
(24,13-35)
Kritische Analyse dieses
Kapitels:
In diesem Kapitel begegnen
zwei Jünger dem (Auferstandenen) Jesus und behaupten, die Hohenpriester und
Führer des Volkes haben ihn ans Kreuz schlagen lassen!
Angenommen, der christliche
Glaube von der Auferstehung (Christi) entspräche der Wahrheit, dann müsste
Jesus an dieser Stelle den Jüngern widersprechen und antworten:
Nein, nicht die Hohepriester
und Führer des Volkes haben mich ans Kreuz schlagen lassen. Sondern der Wunsch
meines Vaters (Gottes) oder die „Göttliche Vorsehung“ zur Erlösung der
Menschheit von ihren Sünden!
Ein allwissender „Sohn
Gottes“ hätte die Gefahr die der „Christusmördervorwurf“ heraufbeschwört
erkennen und handeln müssen!
(Der Schuldvorwurf an den
Juden am Kreuzestod Christi ist einer der Wurzeln des christlichen
Antijudaismus. Dieser führte im Mittelalter vor allem nach Prozessionen beispielsweise
in der Karwoche zu verheerenden Judenpogromen und hielt sich bis in den
Nationalsozialismus)
Bibeltext:
(24,13) Am gleichen Tag waren
zwei von den Jüngern auf dem Weg in ein Dorf, namens Emmaus,
das sechzig Stadien von Jerusalem entfernt ist.
(24,15-16) Während sie
redeten und ihre Gedanken austauschten, kam Jesus hinzu und ging mit ihnen.
Doch sie waren wie mit Blindheit geschlagen, so dass sie ihn nicht erkannten.
(24,19-20)
Er fragte sie: Was denn? Sie antworteten ihm: Das mit Jesus von Nazareth. Er
war ein Prophet, mächtig in Wort und Tat vor Gott und dem ganzen Volk. Doch
unsere Hohenpriester und Führer haben ihn zum Tod verurteilen und ans Kreuz
schlagen lassen.
DAS JOHANNESEVANGELIUM:
Kritische Schriften des
Johannesevangeliums:
Inhalt:
1.Der
Prolog
2.Die
Vertreibung der Händler aus dem Tempel
3.Das
Ziel der Sendung Jesu
4.Der
Täufer und der Messias
5.Die
Heilung eines Gelähmten am Sabbat in Jerusalem
6.Jesu
Flucht vor der Öffentlichkeit
7.Der
Streit im Hohen Rat um Jesus
8.Jesu
Selbstzeugnis
9.Die
wahren Kinder Abrahams
10.Das
Eingreifen der Pharisäer
11.Jesu
Selbstoffenbarung vor dem Geheilten
12.Der
gute Hirt als Gegenbild zu Dieben und Räubern
13.Das
Streitgespräch beim Tempelweihfest
14.Die
letzte öffentliche Rede Jesu – Die Stunde der Entscheidung
15.Jesu
Urteil über den Unglauben der Juden
16.Aufforderungen
zur Entscheidung zwischen Glauben und Unglauben
17.Der
Hass der Welt gegen die Jünger
Zusammenfassende Analyse der
kritischen Schriften des Johannesevangeliums:
Judenfeindlichkeit:
Das
Johannesevangelium schildert die Auseinandersetzung Jesu mit dem Judentum:
Im
Johannesevangelium bezichtigt Jesus den Juden die Abstammung vom Teufel
(„Teufelsvaterschaft“ d.h. „Söhne des Bösen“)
(siehe Kap. „Die
wahren Kinder Abrahams“ 8,30-47)
Im
Johannesevangelium hat die Dämonisierung der Juden ihre Wurzeln:
Die Dämonisierung
der Juden zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte des Christentums:
Vom
Religionsstifter (Christus) über die frühen Kirchenlehrer, über die Judenpogrome
des Mittelalters, über die Ritualmord- und Hostienschändungsvorwürfe, über
Luther, über die jüdisch (satanischen) Weltverschwörungstheorien
(beispielsweise die gefälschten „Protokolle der Weisen von Zion“) bis zum
Antisemitismus der Nationalsozialisten!
Im
Johannesevangelium („Der Streit im Hohen Rat um Jesus 7,37-52) verflucht Jesus
das jüdische Volk, angeblich weil sie vom Gesetz nichts verstehen.
Im
Johannesevangelium beschließen die Juden, alle aus der Synagoge auszustoßen,
die sich zu Christus bekehren!
(siehe Kap. „Das
Eingreifen der Pharisäer“ 9,13-34)
Christliche
(religiöse) Intoleranz:
Im
Johannesevangelium geht jeder zugrunde, wer nicht an Christus glaubt!
(siehe Kap. „Das
Ziel der Sendung Jesu“ 3,14-21)
Im
Johannesevangelium droht allen (auch den Juden) der Zorn Gottes, die nicht an
Jesus glauben bzw. sich nicht bekehren wollen und Jesus nicht gehorchen!
(siehe Kap. „Der
Täufer und der Messias“ 3,22-36)
Im
Johannesevangelium droht allen (auch den Juden) sie sich nicht zu Christus bekehren,
das Gericht am Ende der Tage an!
(siehe Kap.
Aufforderung zur Entscheidung zwischen Glauben und Unglauben“ 12,44-50)
Die Kapitel im Einzelnen:
1.Der Prolog:
(1,1-18)
Kritische
Analyse des Prologs:
Im Prolog wird
hingewiesen, dass die Welt Christus nicht erkannte!
Im Prolog wird
hingewiesen, dass die seinen (die Juden) Christus nicht aufnahmen!
Bibeltext:
(1,9-10) Das
wahre Licht (Christus) (…) kam in die Welt. Er war in der Welt (…) aber die
Welt erkannte ihn (Christus) nicht.
(1,11) Er kam in
sein Eigentum (zu den „verlorenen Schafen Israels“) aber die Seinen (die Juden)
nahmen ihn nicht auf.
2.Die Vertreibung der Händler aus dem Tempel:
(2,13-22)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
In diesem Kapitel treibt Jesus mit einer Geisel die Verkäufer
zusammen mit den Tieren aus dem Tempel hinaus!
Bibeltext:
(2,13)
Das Paschafest der Juden war nahe und Jesus zog nach Jerusalem hinauf.
(2,14)
Im Tempel fand er die Verkäufer von Rindern, Schafen und Tauben und die
Geldwechsler, die dort saßen.
(2,15)
Er machte eine Geisel aus Stricken und trieb sie alle aus dem Tempel hinaus,
dazu die Schafe und Rinder. (…)
3.Das Ziel der
Sendung Jesu:
(3,14-21)
Kritische Analyse dieses Kapitels:
Christliche Intoleranz/Drohbotschaft:
In diesem Kapitel gehen alle zugrunde, die nicht an Jesus glauben!
Dieses Kapitel teilt die Menschen in Gläubige und Ungläubige. Die Ungläubigen gehen zugrunde!
Bibeltext:
(3,16)
Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab,
damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben
hat.
(3,18)
Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet,
weil er an den Namen des einzigen Sohnes Gottes nicht geglaubt hat.
4.Der Täufer und der
Messias:
(3,22-36)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
Christliche
Intoleranz/Drohbotschaft!
Dieses
Kapitel droht allen, die dem Sohn Gottes nicht gehorchen, der Zorn Gottes!
Bibeltext:
(3,36)
Wer an den Sohn Gottes glaubt, hat das ewige Leben; wer aber dem Sohn Gottes
(Christus) nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern Gottes Zorn
bleibt auf ihm.
5.Die Heilung eines
Gelähmten am Sabbat in Jerusalem:
(5,1-18)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
In
diesem Kapitel wollen die Juden Jesus töten, weil er am Sabbat geheilt hat!
Bibeltext:
(5,16)
Daraufhin verfolgten die Juden Jesus, weil er das am Sabbat getan hatte.
(5,18)
Darum waren die Juden noch mehr darauf aus, ihn zu töten, weil er nicht nur den
Sabbat brach, sondern auch Gott seinen Vater nannte und sich damit Gott
gleichstellte.
6.Jesu Flucht vor der
Öffentlichkeit:
(7,1-13)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
Dieses
Kapitel schildert die Verfolgung Jesus durch die Juden!
Bibeltext:
(7,7)
Danach zog Jesus in Galiläa umher; denn er wollte sich nicht in Judäa
aufhalten, weil die Juden darauf aus waren, ihn zu töten.
(7,13)
Aber niemand redete öffentlich über ihn, denn man fürchtete sich vor den Juden.
7.Der Streit im Hohen Rat um
Jesus:
(7,37-52)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
Judenfeindlich:
In diesem Kapitel
verflucht Jesus das jüdische Volk, weil es angeblich vom Gesetz nichts versteht!
Beim
Weltgericht (Matth.25,31-46) wirft Christus bei seiner
Wiederkehr die Verfluchten ins Feuer:
(25,41) Wenn der
Menschensohn (Christus) kommt:
Dann wird er sich
auf die linke Seite wenden und zu ihnen sagen:
Weg von mir ihr
Verfluchten, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bestimmt
ist.
Mögliche
Kernaussage dieses Kapitels:
Mehrere Kapitel
im Neuen Testament deuten darauf hin, das Christus bei seiner Wiederkehr alle,
die sich nicht zu ihm bekehrten bzw. alle die Christus nicht anbeteten
(möglicherweise die ungläubigen Juden) im Feuer bzw. im Ofen verbrennt!
Bibeltext:
(7,37-38)
Am letzten Tag des Festes, dem großen Tag, stellte sich Jesus hin und rief: Wer
Durst hat, komme zu mir und trinke, wer an mich glaubt. (…)
(7,43-44)
So entstand seinetwegen eine Spaltung in der Menge. Einige von ihnen wollten
ihn festnehmen, aber keiner wagte es ihn anzufassen.
(7,45)
Als die Gerichtsdiener zu den Hohepriestern und den
Pharisäern zurückkamen, fragten diese: Warum habt ihr ihn nicht hergebracht?
(7,47)
Da entgegneten ihnen die Pharisäer: Habt ihr euch in die Irre führen lassen?
(7,49)
Dieses Volk jedoch, das vom Gesetz nichts versteht, verflucht ist es.
8.Jesu Selbstzeugnis:
(8,12-20)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
Das
klassische Schwarz/Weiß – Gut/Böse –
Menschenbild des Christentums:
Auf der einen Seite:
Christus, das Licht und seine Anhänger (Söhne des Lichts)
Auf der anderen Seite:
Die Ungläubigen (Juden/Gottlose/Heiden) als „Söhne des Teufels d.h. „Söhne der Finsternis“
Bibeltext:
(8,12) Als Jesus ein andermal zu ihnen redete, sagte er: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis umhergehen, sondern wird das Licht des Lebens haben.
9.Die wahren Kinder
Abrahams:
(8,30-47)
Kritische Analyse dieses
Kapitels:
Judenfeindlich:
In diesem Kapitel bezichtigt Jesus den Juden die
Teufelsvaterschaft (Abstammung vom Teufel) und bezeichnet die Juden als „Söhne
des Bösen“!
In diesem Kapitel hat die Dämonisierung der Juden
ihren Ursprung:
Die Dämonisierung der Juden beginnt beim
Religionsstifter, über die frühen Kirchenlehrer, über die Judenpogrome des
Mittelalters, über die Ritualmord- und Hostienschändungsvorwürfe, über Luther,
über die jüdisch (satanischen) Weltverschwörungstheorien bis zum Antisemitismus
der Nationalsozialisten.
Bibeltext:
(8,42)
Jesus sagte zu ihnen (Den Juden): Wenn Gott euer Vater wäre, würdet ihr (Juden)
mich lieben, denn von Gott bin ich ausgegangen und gekommen.
(8,43-44)
Warum versteht ihr (Juden) nicht, was ich (Jesus) sage? Weil ihr (Juden) nicht
imstande seid, mein Wort zu hören. Ihr (Juden) habt den Teufel zum Vater und
ihr (Juden) wollt das tun, wonach es eurem Vater (Dem Teufel) verlangt.
(8,47)
Wer aus Gott ist, hört die Worte Gottes; ihr (Juden) hört sie deshalb nicht,
weil ihr (Juden) nicht aus Gott seid.
10.Das Eingreifen der
Pharisäer:
(9,13-34)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
In diesem Kapitel haben die Juden beschlossen, alle
aus der Synagoge auszustoßen, die Jesus als Messias anerkennen!
Bibeltext:
(9,22)
Das sagten seine Eltern, weil sie sich vor den Juden fürchteten; denn die Juden
hatten schon beschlossen, jeden, der ihn als den Messias bekenne, aus der
Synagoge auszustoßen.
11.Jesu Selbstoffenbarung
vor dem Geheilten:
(9,35-41)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
Laut
der Aussage dieses Kapitels kommt Jesus auf die Erde, um die Welt zu richten!
Bibeltext:
(9,39)
Da sprach Jesus:
Um
zu richten, bin ich in die Welt gekommen. (…)
12.Der gute Hirt als
Gegenbild zu Dieben und Räubern:
(10,1-10)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
In
diesem Kapitel bezeichnet Jesus die alten Propheten als „Diebe und Räuber“ die
nur kommen um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten!
Bibeltext:
(10,7)
Weiter sagte Jesus zu ihnen:
Amen,
amen ich sage euch: Ich bin die Tür zu den Schafen (symbolisch die Israeliten
bzw. die Juden)
(10,8)
Alle die vor mir kamen (die alten Propheten) sind Diebe und Räuber; aber die
Schafe (die Israeliten bzw. die Juden) haben nicht auf sie gehört.
(10,10)
Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten; ich bin
gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.
13.Das Streitgespräch beim
Tempelweihfest:
(10,22-39)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
In diesem Kapitel wollen die Juden Jesus wegen
Gotteslästerei steinigen!
Bibeltext:
(10,31) Da hoben die Juden wiederum Steine auf, um ihn (Jesus) zu steinigen.
(10,33)
Die Juden antworteten ihm: Wir steinigen dich nicht wegen deines guten Werkes,
sondern wegen Gotteslästerei.
14.Die letzte öffentliche
Rede Jesu – Die Stunde der Entscheidung:
(12,20-36)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
Das klassische Schwarz/Weiß – Gut/Böse – Menschenbild
des Christentums:
Auf
der einen Seite:
Die
Christen als Söhne des Lichts
Auf
der anderen Seite:
Die
Ungläubigen Juden als Söhne des Teufels (Söhne der Finsternis)
Daraus
resultierend wurden im Christentum die Juden und dunkelhäutige Völker mit dem
Bösen assoziiert, was zur Dämonisierung und Schließlich zu Unterdrückung und
Verfolgung führte!
Bibeltext:
(12,35-36)
Da sagte Jesus zu ihnen:
Solange
ihr das Licht bei euch habt, glaubt an das Licht, damit ihr Söhne des Lichts
werdet.
15.Jesu Urteil über den
Unglauben der Juden:
(12,37-43)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
Judenfeindlich:
Jesus wirft den
Juden „Blindheit“ und „Hartherzigkeit“ vor, damit sie sich nicht bekehren!
In diesem Kapitel
wird zwar begrüßt, dass auch führende Männer der Juden sich zum christlichen
Glauben bekehrten, gleichzeitig werden diese kritisiert, weil diese sich nur
heimlich zum christlichen Glauben bekennen, um keine beruflichen und weltlichen
Nachteile zu erhalten!
Bibeltext:
(12,37)
Obwohl Jesus so viele Zeichen vor ihren Augen getan hatte, glaubten sie nicht
an ihn:
(12,38)
So sollte sich das Wort erfüllen, das der Prophet Jesaja gesagt hat: Herr, wer
hat an unsere Botschaft geglaubt? Und der Arm des Herrn – wem wurde seine macht
offenbar?
(12,39)
Denn sie (Die Juden) konnten nicht glauben, weil Jesaja an einer anderen Stelle
gesagt hat:
(12,40) Er hat ihre Augen blind gemacht und ihr Herz hart, damit sie mit ihren Augen nicht sehen und mit ihren Herzen nicht zur Einsicht kommen, damit sie sich nicht bekehren und ich sie nicht heile.
(12,42)
Dennoch kamen sogar von den führenden Männern viele zum Glauben an ihn; aber
wegen der Pharisäer bekannten sie es nicht offen, um nicht aus der Synagoge
ausgestoßen zu werden.
(12,43)
Denn sie liebten das Ansehen bei den Menschen mehr als das Ansehen bei Gott.
16.Aufforderung zur
Entscheidung zwischen Glauben und Unglauben:
(12,44-50)
Kritische Analyse dieses
Kapitels:
Christliche Intoleranz/Drohbotschaft bzw.
Strafandrohung!
Laut der Aussage dieses Kapitels erwartet allen, die
Jesus verachten und seine Worte nicht annehmen das „Gericht am letzten Tag“
(Beim jüngsten Gericht?)
Bibeltext:
(12,46)
Ich (Jesus) bin das Licht, das in die Welt gekommen ist, damit jeder, der an
mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibt.
(12,48)
Wer mich verachtet und meine Worte nicht annimmt, der hat schon seinen Richter:
Das Wort, das ich gesprochen habe, wird ihn richten am Letzten Tag
17.Der Hass der Welt gegen
die Jünger:
(15,18-16,4)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
In diesem
Kapitel kündigt Jesus seinen Jüngern die Verfolgung durch die Juden an!
Bibeltext:
(15,23-24)
Wer mich hasst, hasst auch meinen Vater. Wenn ich bei ihnen nicht die Werke
vollbracht hätte, die kein anderer vollbracht hat, wären sie ohne Sünde. Jetzt
aber haben sie die Werke gesehen und doch hassen sie mich und meinen Vater.
(16,1-2)
Das habe ich euch gesagt, damit ihr
keinen Anstoß nehmt. Sie werden euch (Christenmissionare) aus der Synagoge
ausstoßen, ja es kommt die Stunde, in der jeder, der euch (Christenmissionare)
tötet, meint, Gott einen heiligen Dienst zu leisten.
DIE APOSTELGESCHICHTE:
Kritische Schriften der Apostelgeschichte:
Inhalt:
1.Die Pfingstpredigt des Petrus
2.Die Rede des Petrus auf dem Tempelplatz
3.Petrus und Johannes vor dem Hohen Rat
4.Die Apostel vor dem Hohen Rat
5.Die Verhaftung und die Rede des Stephanus
6.Die Taufe des Kornelius
7.von Antiochia über Zypern nach Perge
8.Das Wirken des Barnabas und des Paulus in Antiochia in Pisidien
9.In Ikonion, Lystra und Derbe
10.Paulus in Korinth
11.Die Verschwörung der Juden gegen Paulus
12.Ankunft und Wirken des Völkerapostels in Rom
Kritische
Analyse der Apostelgeschichte:
Kernaussage der Apostelgeschichte:
(Kommentar
katholische Bibel)
Das
Heil, das Christus gebracht hat, wird von den christlichen Missionaren nochmals
den Juden angeboten. Mit der Ankunft des Paulus in Rom wird endgültig sichtbar,
dass das Herz des jüdischen Volkes „verstockt“ bleibt.
So
ist das Hauptziel der Apostelgeschichte, die allmähliche Loslösung (Spaltung)
der Kirche von Israel (Den Juden) zu beschreiben. Am Ende stehen sich Kirche
und Judentum als zwei voneinander getrennte Größen gegenüber.
Die
Apostelgeschichte schildert deutlich, wie der Vorwurf an der Schuld am
Kreuzestod Christi von den Hohepriestern und
religiösen Führern der Israeliten auf das ganze jüdische Volk abgewälzt wird:
Während
in den Evangelien die Jünger den Kreuzestod Christi nur den Hohepriestern
und religiösen Führern der Israeliten vorwerfen (siehe Kap. „Die Begegnung der
Jünger mit dem Auferstandenen auf dem Weg nach Emmaus
Luk.24,13-35) wird in der Apostelgeschichte die Schuld
am Kreuzestod Christi durch die Apostel dem gesamten jüdischen Volk
vorgeworfen!
(siehe
Kap. „Die Pfingstpredigt des Petrus“ 2,14-36)
(siehe
Kap. „Die Rede des Stephanus auf dem Tempelplatz“
3,11-26)
(siehe
Kap. „Die Rede des Stephanus“ 7,1-53)
In
der Apostelgeschichte wird der „Verrat“ an Jesus dem ganzen jüdischen Volk
vorgeworfen:
In
den Evangelien wird Jesus von Judas Iskariot, einem
der zwölf Jünger, der „Verrat“ an Jesus vorgeworfen.
In
der Apostelgeschichte werfen die christlichen Apostel dem ganzen jüdischen Volk
den „Verrat“ an Christus vor!
In
der Apostelgeschichte planen die Juden eine Verschwörung gegen Paulus:
Die
„Verschwörungsvorwürfe“ gegen die Juden führte durch
die Jahrhunderte zu Anfeindungen, Verfolgungen und zu Ermordung von Juden und
dient bis heute als einer der Kernsäulen des Antijudaismus/Antisemitismus
(beispielsweise die gefälschten „Protokolle der Weisen von Zion“)
In
der Apostelgeschichte wiederholt Pauls die „Blutschuld der Juden am Kreuzestod
Christi“
(siehe
Kap. „Paulus in Korinth“ 18,1-17)
Laut
der Aussage der Apostelgeschichte ist Christus bei seiner Wiederkehr der den
Israeliten bestimmte Messias. Zusätzlich wird betont, dass jeder, der nicht auf
einen Propheten (Christus) hört, aus dem Volk ausgemerzt wird!
(siehe
Kap. „Die Rede des Petrus auf dem Tempelplatz“ 3,11-26)
Die Kapitel im Einzelnen:
1.Die Pfingstpredigt des
Petrus:
(2,14-36)
Kritische Analyse dieser
Predigt:
Judenfeindlich:
In dieser Predigt
wirft Petrus den Israeliten (Juden) allgemein und den Bewohnern Jerusalems
zweimal die Kreuzigung Christi vor!
Bibeltext:
(2,14)
Da trat Petrus auf, zusammen mit den Elf; er erhob seine Stimme und begann zu reden:
Ihr
Juden und alle Bewohner von Jerusalem! Dies sollt ihr wissen, achtet auf meine
Worte!
(2,22)
Israeliten, hört diese Worte:
Jesus,
den Nazarener, den Gott vor euch beglaubigt hat durch machtvolle Taten, Wunder
und Zeichen, die er durch ihn in eurer Mitte getan hat, wie ihr selber wisst –
ihn, der nach Gottes beschlossenen Willen und Vorauswissen hingegeben wurde,
habt ihr durch die Hand von Gesetzlosen ans Kreuz geschlagen und umgebracht.
(2,36)
Mit Gewissheit erkenne also das ganze Haus Israel: Gott hat ihn zum Herrn und
Messias gemacht, diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt.
2.Die Rede des Petrus auf
dem Tempelplatz:
(3,11-26)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
Judenfeindlich!
In dieser Rede werfen
die christlichen Apostel (Petrus und Johannes) dem ganzen jüdischen Volk den
„Verrat“ an Christus vor!
(Im Widerspruch
zu den Evangelien, in denen Judas Iskariot, einer der
zwölf Jünger Jesus als Verräter Jesu dargestellt wird, wirft in dieser Rede der
Apostel Petrus dem ganzen jüdischen Volk den „Verrat“ an Jesus vor!)
In dieser Rede werfen die christlichen Apostel (Petrus
und Johannes) dem ganzen jüdischen Volk die „Verleugnung“ Jesu vor!
In dieser Rede werfen die christlichen Apostel (Petrus
und Johannes) dem ganzen jüdischen Volk vor, den „Urheber des Lebens“
(Christus) getötet zu haben!
Laut der Aussage dieses Kapitels ist Christus bei
seiner Wiederkehr der den Israeliten bestimmte Messias. Zusätzlich wird betont,
dass jeder, der nicht auf einen Propheten (Christus) hört, aus dem Volk ausgemerzt
wird!
Bibeltext:
(3,11)
Da er sich Petrus und Johannes anschloss, lief das ganze Volk bei ihnen in der
so genannten Halle Salomos zusammen, außer sich vor Staunen.
(3,12-13)
Als Petrus das sah, wandte er sich an das Volk: Israeliten, was wundert ihr
euch darüber? (…) Der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, der Gott unserer Väter,
hat seinen Knecht Jesus verherrlicht, den ihr verraten und vor Pilatus
verleugnet habt, obwohl dieser entschieden hatte, ihn (Jesus) freizulassen.
(3,15)
Den Urheber des Lebens habt ihr getötet, aber Gott hat ihn von den Toten
auferweckt. Dafür sind wir Zeugen.
(3,19-20)
Also kehrt um und tut Buße, damit eure Sünden getilgt werden und der Herr Zeichen
des Aufatmens kommen lässt und Jesus sendet als den für euch bestimmten
Messias.
(3,22)
Moses hat gesagt:
Einen
Propheten wie mich wird euch der Herr, euer Gott, aus euren Brüdern erwecken.
Auf ihn sollt ihr hören in allem, was er zu euch sagt. Jeder, der auf jenen
Propheten (Christus?) nicht hört, wird aus dem Volk ausgemerzt werden.
3.Petrus und Johannes vor
dem Hohen Rat:
(4,1-22)
Kritische Analyse
dieses Kapitels:
In diesem Kapitel
werfen Petrus und Johannes allen religiösen und politischen Führern des
jüdischen Volkes die Kreuzigung Christi vor:
Dem Tempelhauptmann/den
Priestern/den Sadduzäern/den Ältesten/den
Schriftgelehrten/Hannas der Hohepriester/Kajaphas, Johannes,
Alexander und allen aus dem Geschlecht der Hohepriester!
Bibeltext:
(4,5-6)
Am anderen Morgen versammelten sich ihre Führer sowie die Ältesten und die
Schriftgelehrten in Jerusalem, dazu Hannas, der Hohepriester, Kajapas, Johannes, Alexander und alle, die aus dem
Geschlecht der Hohenpriester stammten.
(4,8)
Da sagte Petrus zu ihnen, gefüllt vom Heiligen Geist:
Ihr
Führer des Volkes und ihr Ältesten!
(4,10)
So sollt ihr alle und das ganze Volk Israel wissen:
Im
Namen Jesu Christi, des Nazareners, den ihr gekreuzigt habt.
4.Die Apostel vor dem Hohen
Rat:
(5,21-42)
Kritische Analyse dieses Kapitels:
In diesem Kapitel
werfen die christlichen Apostel dem Hohen Rat die Kreuzigung Christi vor!
Zusätzlich wirft
in diesem Kapitel der Hohe Rat (Die Hohenpriester) den christlichen Aposteln
vor, das Verbrechen der Kreuzigung Christi auf sie und das jüdische Volk
abwälzen zu wollen!
Bibeltext:
(5,27-28)
Man führte sie herbei und stellte sie vor den Hohen Rat. Der Hohepriester
verhörte sie und sagte:
Wir
haben euch streng verboten, in diesem Namen zu lehren; ihr aber habt Jerusalem
mit eurer Lehre erfüllt, ihr wollt das Blut dieses Menschen über uns bringen.
(5,29-30)
Petrus und die Apostel antworteten:
Man
muss Gott mehr gehorchen als den Menschen. Der Gott unserer Väter hat Jesus
auferweckt, den ihr ans Kreuz gehängt und ermordet habt.
5.Die Verhaftung und die
Rede des Stephanus:
(7,1-53)
Kritische Analyse dieses
Kapitels:
In dieser Rede
wirft Stephanus dem jüdischen Volk, den Ältesten, den
Schriftgelehrten und den Hohenpriestern den Mord an
den Propheten (Moses/Jesus) vor!
In dieser Rede
wirft Stephanus dem jüdischen Volk, den Ältesten, den
Schriftgelehrten und den Hohepriestern den Verrat und
Mord an Jesus vor!
(Im Widerspruch zu den Evangelien, in denen Judas Iskariot, einer der zwölf Jünger, als „Verräter“ Jesu
dargestellt wird, wirft in dieser Geschichte der Apostel Stephanus
den „Verrat“ an Jesus den Hohenpriester vor!)
Bibeltext:
Die
Verhaftung des Stephanus:
(6,8-10)
Stephanus aber, voll Gnade und Kraft, tat Wunder und
große Zeichen unter dem Volk. Doch einige von der so genannten Synagoge der Libertiner und Zyrenäer und der
Provinz Asien erhoben sich, um mit Stephanus zu
streiten; aber sie konnten der Weisheit und dem Geist, mit dem er sprach, nicht
widerstehen.
(6,11-12)
Da stiften sie Männer zu der Aussage an:
Wir
haben gehört, wie er gegen Moses und Gott lästerte. Sie hetzten das Volk, die
Ältesten und die Schriftgelehrten auf, drangen auf ihn ein und schleppten ihn
vor den Hohen Rat.
Die
Rede des Stephanus:
(7,1-2)
Der Hohepriester aber fragte: Ist das wahr? Stephanus
antwortete: Brüder und Väter, hört mich an!
(7,51)
Ihr Halsstarrigen, ihr, die ihr euch mit Herz und Ohr immerzu dem heiligen
Geist widersetzt, eure Väter schon und nun auch ihr.
(7,52)
Welchen der Propheten haben eure Väter nicht verfolgt? Sie haben die getötet,
die die Ankunft des Gerechten geweissagt haben, dessen Verräter und Mörder ihr
jetzt geworden seid.
6.Die Taufe des Kornelius:
(10,23b-48)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
Bibeltext:
(10,23) Tags darauf machte sich Petrus mit ihnen auf den Weg und einige Brüder aus Joppe begleiteten ihn. Am folgenden Tag kamen sie nach Cäsarea.
(10,28)
Da sagte er zu ihnen:
(10,39)
Und wir sind Zeugen für alles, was er im Land der Juden und in Jerusalem getan
hat. Ihn haben sie an den Pfahl gehängt und getötet.
7.Von Antiochia
über Zypern bis Perge:
(13,4-13)
Kritische Analyse
dieses Kapitel:
In diesem Kapitel
bezeichnet Paulus den Zauberer und falschen Propheten, der Jude war als
„elender und gerissener Betrüger“!
In diesem Kapitel bezeichnet Paulus, den Zauberer
und falschen Propheten, der Jude war, als „Sohn des Teufels“!
In diesem Kapitel bezeichnet Paulus, den Zauberer
und Propheten, der Jude war, als „Feind aller Gerechtigkeit“!
Bibeltext:
(13,5-7)
Als sie (die christlichen Missionare) in Salamis angekommen waren, verkündeten
sie das Wort Gottes in den Synagogen der Juden. Dort trafen sie einen Mann
namens Barjesus, einen Zauberer und falschen
Propheten, der Jude war und zum Gefolge des Prokonsuls Sergius Paulus, eines
verständigen Mannes gehörte. Dieser ließ Barnabas und Saulus rufen und
wünschte, von ihnen das Wort Gottes zu hören.
(13,8)
Aber Elymas der Zauberer – so wird nämlich der Name Elymas übersetzt, trat gegen sie auf und wollte den
Prokonsul vom Glauben abhalten.
(13,9-10)
Saulus, der auch Paulus heißt, blickte ihn, vom Heiligen Geist erfüllt an und
sagte: Du elender und gerissener Betrüger, du Sohn des Teufels, du Feind aller
Gerechtigkeit, willst du nicht endlich aufhören, die geraden Wege des Herrn zu
durchkreuzen?
8.Das Wirken des Barnabas
und des Paulus in Antiochia in Pisidien:
(13,14-52)
Kritische Analyse
dieses Kapitels:
Judenfeindlich:
Dieses Kapitel berichtet, wie die Juden aus Neid und Eifersucht über die Missionserfolge der christlichen Apostel die vornehmen, gottesfürchtigen Frauen und die Ersten der Stadt aufhetzen und eine Verfolgung der christlichen Apostel veranlassen!
Bibeltext:
(13,14) Sie selbst wanderten von Perge weiter und kamen nach Antiochia in Pisidien. Dort gingen sie am Sabbat in die Synagoge und setzten sich.
(13,16) Da stand Paulus auf, gab mit der Hand ein Zeichen und sagte:
Ihr Israeliten und ihr Gottesfürchtigen hört!
(13,26-28)
Brüder, ihr Söhne aus Abrahams Geschlecht und ihr Gottesfürchtigen! Uns wurde
das Wort dieses Heils gesandt. Denn die Einwohner von Jerusalem und ihre Führer
haben Jesus nicht erkannt, aber sie haben die Worte
des Propheten, die an jedem Sabbat vorgelesen werden, erfüllt und haben ihn
verurteilt. Obwohl sie nichts fanden, wofür er den Tod verdient hätte, forderten
sie von Pilatus die Hinrichtung.
(13,42-43)
Als sie hinausgingen, bat man sie, am nächsten Sabbat über diese Worte zu ihnen
zu sprechen. Und als die Versammlung sich aufgelöst hatte, schlossen sich viele
Juden und fromme Proselyten Paulus und Barnabas an. Diese redeten mit ihnen und
ermahnten sie, der Gnade Gottes treu zu bleiben.
(13,45)
Am folgenden Sabbat versammelte sich fast die gesamte Stadt, um das Wort des
Herrn zu hören. Als die Juden die Scharen sahen (die sich bekehren ließen)
wurden sie eifersüchtig, widersprachen den Worten des Paulus und stießen
Lästerungen aus.
(13,46)
Paulus und Barnabas aber erklärten freimütig:
Euch
wurde das Wort Gottes zuerst verkündet werden. Da ihr es aber zurückstößt und
euch des ewigen Lebens unwürdig zeigt, wenden wir uns jetzt an die Heiden.
(13,50)
Die Juden jedoch hetzten die vornehmen gottesfürchtigen Frauen und die Ersten
der Stadt auf, veranlassten eine Verfolgung gegen Paulus und Barnabas und
vertrieben sie aus ihrem Gebiet.
9.In Ikonion,
Lystra und Derbe:
(14,1-20)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
In
diesem Kapitel wird geschildert wie die Juden die sich der Bekehrung
widersetzen, die Heiden gegen die christlichen Apostel aufhetzen!
Bibeltext:
(14,1)
In Ikonion gingen sie ebenfalls in die Synagoge der
Juden in redeten in dieser Weise und eine große Zahl von Juden und Griechen
wurden gläubig.
(14,2)
Die Juden aber, die sich widersetzten, erregten sich die Heiden gegen die
Brüder.
(14,4)
Doch das Volk in der Stadt spaltete sich; die einen hielten zu den Juden, die
anderen zu den Aposteln.
(14,5-6)
Als die Apostel merkten, dass die Heiden und die Juden zusammen mit ihren
Führern entschlossen waren, sie zu misshandeln und zu steinigen, flohen sie (…)
10.Paulus in Korinth:
(18,1-17)
Kritische
Analyse dieses Berichtes:
Judenfeindlich:
In
diesem Kapitel wiederholt Paulus die „Blutschuld der Juden“ am Kreuzestod
Christi:
In diesem Kapitel
sagt Paulus zu den Juden: Euer Blut komme über euer Haupt!
Nach
dem aktuellen Stand der Christentumsforschung ist die Apostelgeschichte vor der
Abschrift der Evangelien entstanden, daher könne der Ausdruck aus der
Passionsgeschichte Jesu im Matthäusevangelium (27,25) „Da rief das ganze Volk:
Sein Blut komme über uns und unsere Kinder“ ursprünglich von Paulus stammen und
später in das Evangelium eingefügt worden sein!
Bibeltext:
(18,1)
Hierauf verließ Paulus Athen und ging nach Korinth.
(18,4-5)
An jedem Sabbat lehrte er in den Synagogen und suchte die Juden zu überzeugen.
Als aber Silas und Timotheus aus Mazedonien
eingetroffen waren, widmete sich Paulus ganz der Verkündigung und bezeugte den
Juden, dass Jesus der Messias sei.
(18,6)
Als sie sich dagegen auflehnten und Lästerungen ausstießen, schüttelte er seine
Kleider aus und sagte zu ihnen: Euer Blut komme über euer Haupt!
Ich
in daran unschuldig. Von jetzt an werde ich zu den Heiden gehen.
11.Die Verschwörung der
Juden gegen Paulus:
(23,12-22)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
Dieses
Kapitel schildert, wie die Juden eine Verschwörung gegen Paulus planen und
einen heiligen Eid schwören, weder essen noch zu trinken, bis sie Paulus
getötet hätten.
Die
„Verschwörungsvorwürfe“ gegen die Juden führten durch die Jahrhunderte zu
Anfeindungen, Verfolgungen und zur Ermordung von Juden und diene bis heute als
einer der Kernsäulen des Antisemitismus (beispielsweise die gefälschten
„Protokolle der Weisen von Zion“)
Bibeltext:
(23,12-13)
Nach Tagesanbruch rotteten sich die Juden zusammen und schworen einen heiligen
Eid, weder zu essen noch zu trinken, bis sie Paulus getötet hätten. An dieser
Verschwörung waren mehr als vierzig Männer beteiligt.
12.Ankunft und Wirken des Völkerapostels in Rom:
(28,16-31)
Kritische Analyse
dieses Kapitels:
In diesem Kapitel
wirft Paulus dem jüdischen Volk „Blindheit“, Taubheit“ und „Hartherzigkeit“
vor, damit sie sich nicht zu Jesus bekehren!
Bibeltext:
(28,17) Drei Tage später rief er, (Paulus) die führenden Männer der Juden zusammen.
(28,23)
Sie vereinbarten mit ihm einen bestimmten Tag, an dem sie in noch größerer Zahl
zu ihm in die Wohnung kamen. Vom Morgen bis in den Abend hinein erklärte und
bezeugte er ihnen das Reich Gottes und versuchte, sie vom Gesetz des Moses und
von den Propheten aus für Jesus zu gewinnen.
(28,25)
Ohne sich einig geworden zu sein, brachen sie auf, nachdem Paulus noch das eine
Wort gesagt hatte: Treffend hat der Heilige Geist durch den Propheten Jesaja zu
euren Vätern gesagt:
(28,26)
Geh zu diesem Volk und sag: Hören sollt ihr, hören, aber nicht verstehen; sehen
sollt ihr, sehen, aber nicht erkennen.
(28,27)
Denn das Herz dieses Volkes ist hart geworden und mit ihren Ohren hören sie nur
schwer und ihre Augen halten sie geschlossen, damit sie mit ihren Augen nicht
sehen und mit ihren Ohren nicht hören, damit sie sich nicht bekehren und ich
sie nicht heile.
DIE PAULINISCHEN BRIEFE
DER BRIEF AN DIE RÖMER:
Kritische Schriften des
Briefes an die Römer:
Inhalt:
1.Gottes
Zorn über die Ungerechtigkeit des Menschen
2.Der
Mensch vor Gottes Gericht
3.Die
Heiden und das Gesetz
4.Die
Juden und das Gesetz
5.Gottes
Treue angesichts der Sünde des Menschen
6.Israels
falscher Eifer für Gott
7.Israels
Ungehorsam
8.Der
erwählte Rest und das verblendete Volk
9.Das
Bild vom Ölbaum
10.Die
Errettung ganz Israels
11.Aufforderung
zu einem Leben aus dem Geist
12.Der
Christ und die staatliche Ordnung
13.Aufruf
zur Einmütigkeit in der Gemeinde
Zusammenfassende
Gesamtanalyse der kritischen Schriften des Römerbriefes:
Judenfeindlichkeit:
Im
Römerbrief trifft die Juden wegen „Starsinnigkeit am „Tag des Zorns“ (Gottes Gericht)
Not und Bedrängnis!
(siehe
Kap. „Der Mensch vor Gottes Gericht“ 2,1-11)
Im
Römerbrief wirft Paulus den Juden vor, dass sie „Stehlen und Ehebrechen“,
„Tempelraub begehen“ und „Gottes Gesetz entehren und übertreten“
(siehe
Kap. „Die Juden und das Gesetz“ 2,17-29)
(Laut
der Aussage eines Gleichnisses im Matthäusevangelium lässt Christus bei seiner
Wiederkehr alle zusammenholen, die Gottes Gesetz übertreten (die Juden?) und
sie in den Ofen werfen , indem das Feuer brennt!)
(siehe
Kap. „Die Deutung des Gleichnisses vom Unkraut“ Matth.13,36-43)
Im
Römerbrief wirft Paulus den Juden „Ungerechtigkeit“, „Abtrünnigkeit“,
„Unverständlichkeit“ und „Gehässigkeit“ vor. Das sie (die Juden) schnell dabei
sind „Blut zu vergießen“ und das „Verderben und Unheil“ auf ihrem Weg liegt!
(siehe
Kap. „Gottes Treue angesichts der Sünde des Menschen“ 3,1-20)
Im
Römerbrief bezeichnet Paulus Israel als „ungehorsames und Widerspenstiges“
Volk!
(siehe
Kap. „Israels Ungehorsam“ 10,16-21)
Im
Römerbrief bezeichnet Paulus die Israeliten vom Evangelium her als „Feinde
Gottes“!
(siehe
Kap. „Die Errettung ganz Israels“ 11,25-36)
Der
Römerbrief beinhaltet einen Hinweis auf einen zornigen Rachegott:
Im
Römerbrief taucht der zornige Rachegott des Alten Testaments wieder auf!
(siehe
Kap. „Gottes Zorn über die Ungerechtigkeit des Menschen“ 1,18-32)
Heidenfeindlichkeit/Naturfeindlichkeit:
Im
Römerbrief verdienen alle den Tod, die Tiere d.h. die Natur anbeten
(Naturreligionen)
Basierend
aus dieser Aussage (1,18-32) verbunden mit den Gesetzbüchern Moses (Altes
Testament) das das Christentum als Heilige Schrift übernahm, in denen Gott die
Anbetung von Tieren bzw. der Natur (Naturreligionen) verbietet, konnte sich das
Christentum die (gewaltsame) Vernichtung der Naturreligionen (Heidentum) bei
Germanen, Kelten, Slawen oder bei den Ureinwohnern Amerikas, Afrikas und
Australiens religiös rechtfertigen!
Im
Römerbrief gehen die Heiden zugrunde!
(siehe
Kap. „Die Heiden und das Gesetz“ 2,12-26)
Die Kapitel im
Einzelnen:
1.Gottes Zorn über die
Ungerechtigkeit des Menschen:
(1,18-32)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
Atheistenfeindlich/Heidenfeindlich:
In diesem Kapitel
offenbart sich der Zorn Gottes gegen Atheisten und gegen die Naturreligionen,
welche die Tiere anbeten!
Laut der Aussage
dieses Kapitels verdienen Atheisten und Naturreligionen den Tod!
Wie bereits im
Alten Testament deutet auch das Neue Testament in diesem Bericht auf einen
zornigen Rachegott hin!
Durch die Aussage
dieses Kapitels, verbunden mit den Gesetzbüchern Moses in denen Gott die
Anbetung von Tieren oder der Natur allgemein verbietet, konnte sich das
Christentum die (gewaltsame) Vernichtung heidnischer Naturreligionen bei
Germanen, Kelten, Slawen oder bei den Ureinwohnern Amerikas oder Australiens
religiös rechtfertigen!
Bibeltext:
(1,18)
Der Zorn Gottes wird vom Himmel her offenbart wider aller
Gottlosigkeit der Menschen, die die Wahrheit durch Ungerechtigkeit
niederhalten.
(1,23) Sie vertauschten die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes mit Bildern, die einen vergänglichen Menschen und fliegende, vierfüßige und kriechende Tiere darstellen.
(1,32)
Sie erkennen, dass Gottes Rechtsordnung bestimmt: Wer so handelt, verdient den
Tod. (…)
2.Der Mensch vor Gottes
Gericht
(2,1-11)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
In
diesem Kapitel droht Juden und Griechen bei „Starrsinnigkeit“ bzw. bei
„Ungerechtigkeit“ der „Tag des Zorns“ (Strafgericht Gottes)
In diesem Gericht trifft
Juden und Griechen Not und Bedrängnis!
Aus einem judenfeindlichen Aspekt lässt sich die
Aussage dieses Kapitels kritisch analysieren:
(2,5) Weil du (Jude) aberstarrsinnig bist und dein
Herz nicht umkehrt, sammelst du Zorn gegen dich für den „Tag des Zorns“ den Tag
der Offenbarung von Gottes gerechtem Gericht.“
Bibeltext:
(2,5) Weil du aber starrsinnig bist und dein Herz
nicht umkehrt, sammelst du Zorn gegen dich für den „Tag des Zornes“ den Tag der
Offenbarung von Gottes gerechtem Gericht.
(2,6) Er wird jedem vergelten, wie es seine Taten
verdienen:
(2,8) denen aber, die selbstsüchtig nicht der
wahrweit, sondern der Ungerechtigkeit gehorchen, widerfährt Zorn und Grimm.
(2,9)
Not und Bedrängnis wird jeden Menschen treffen, der das böse tut, zuerst den
Juden, aber ebenso den Griechen.
3.Die Heiden und das Gesetz:
(2,12-16)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
Heidenfeindlich:
In diesem Kapitel gehen die Heiden zugrunde!
Bibeltext:
(2,12)
Alle, die sündigten, ohne das Gesetz zu haben (Die Heiden) werden auch ohne das
Gesetz zugrunde gehen, und alle, die unter dem Gesetz sündigten, werden durch
das Gesetz gerichtet werden.
4.Die Juden und das Gesetz:
(2,17-29)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
Judenfeindlich:
In diesem Kapitel
bezeichnet Paulus die Juden als „Unbelehrbare Menschen“!
In diesem Kapitel
wirft Paulus den Juden vor, dass sie „Stehlen und Ehebrechen“!
In diesem Kapitel
wirft Paulus den Juden „Tempelraub“ vor!
In diesem Kapitel
wirft Paulus den Juden vor, Gott zu entehren und Gottes Gesetz übertreten!
In diesem Kapitel
wirft Paulus den Juden vor, dass ihretwegen unter den Heiden der Name Gottes
gelästert wird!
Im
Matthäusevangelium wird berichtet, dass Christus bei seiner Wiederkehr
diejenigen, die Gottes Gesetze übertreten (möglicherweise die Juden) in den
Ofen wirft!
Bibeltext:
(2,17-20) Du nennst dich zwar Jude und verlässt dich
auf das Gesetz, du rühmst dich deines Gottes, du kennst seinen Willen und du
willst, aus dem Gesetz belehrt, beurteilen, worauf es ankommt; du traust dir
zu, Führer zu sein für Blinde, Licht für die in der Finsternis. Erzieher der
Unverständigen, Lehrer der Unmündigen, einer für dem im Gesetz Erkenntnis und
Wahrheit feste Gestalt besitzen.
(2,17)
Du nennst dich zwar Jude (…)
(2,21)
Du belehrst andere Menschen, dich selbst aber belehrst du nicht.
Du
predigst: Du sollst nicht stehlen und stiehlst.
(2,17)
Du nennst dich zwar Jude (…)
(2,22) Du sagst: Du sollst die Ehe nicht brechen, und brichst die Ehe. Du verabscheust die Götzenbilder, begehst aber Tempelraub.
(2,17)
Du nennst dich zwar Jude (…)
(2,23-24) Du (Jude) rühmst dich deines Gesetzes, entehrst aber Gott durch das Übertreten des Gesetzes! Denn in der Schrift steht: Euretwegen wird unter den Heiden der Name Gottes gelästert.
(2,27) Der leiblich Unbeschnittene, der das Gesetz erfüllt, wird dich (Jude) richten, weil du (Jude) trotz Buchstabe und Beschneidung ein Übertreter des Gesetzes bist.
5.Gottes Treue
angesichts der Sünde der Menschen:
(3,1-20)
Kritische Analyse dieses Kapitels:
Judenfeindlich:
In diesem Kapitel
bezichtigt Paulus den Juden allgemein, unter der „Herrschaft der Sünde“ zu
stehen!
In diesem Kapitel wirft Paulus den Juden allgemein
„Abtrünnigkeit“ vor!
In diesem Kapitel wirft Paulus den Juden allgemein
vor, dass sie zu nichts gutem Taugen!
In diesem Kapitel wirft Paulus den Juden allgemein
vor, dass sie schnell dabei sind, Blut zu vergießen!
In diesem Kapitel bezichtigt Paulus den Juden
allgemein, dass auf ihren Wegen „Verderben und Unheil“ ist!
Dieses Kapitel deutet auf einen zornigen Rachegott
hin!
Bibeltext:
(3,1-3) Was ist nun der Vorzug der Juden, der Nutzen
der Beschneidung? Er ist groß in jeder Hinsicht. Vor allem: Ihnen sind die
Worte Gottes anvertraut. Wenn jedoch einige Gott die Treue gebrochen haben, wird dann etwa ihre Untreue die Treue Gottes
aufheben?
(3,5-6)
Wenn aber unsere Ungerechtigkeit die Gerechtigkeit Gottes bestätigt, was sagen
wir dann? Ist Gott – ich frage sehr
Menschlich – nicht ungerecht, wenn er seinen Zorn walten lässt? Keineswegs!
Denn wie könne Gott die Welt sonst richten? (…)
(3,9-10)
Was heißt das nun? Sind wir den als Juden im Vorteil? Ganz und gar nicht. Denn
wir haben vorher die Anklage erhoben, dass alle Juden unter der Herrschaft der
Sünde stehen, wie es in der Schrift heißt: Es gibt keinen (Juden) der gerecht
ist, auch nicht einen;
(3,11)
Es gibt keinen Verständigen (Juden) keinen, der Gott sucht;
(3,12)
Alle (Juden) sind abtrünnig geworden, alle (Juden) miteinander taugen nichts,
keiner tut Gutes, auch nicht einer;
(3,13)
Ihre Kehle ist ein offenes Grab mit ihrer Zunge betrügen sie; Schlangengift ist
auf ihren Lippen;
(3,14)
Ihr Mund ist voll Fluch und Gehässigkeit;
(3,15-17)
Schnell sind sie (Die Juden) dabei, Blut zu vergießen. Verderben und Unheil
ist auf ihren Wegen,
und den Weg des Friedens kennen sie (Die Juden) nicht;
(3,18)
Die Gottesfurcht steht ihnen (Den Juden) nicht vor Augen;
6.Israels falscher Eifer für
Gott:
(9,30-10,4)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
Judenfeindlich:
In diesem Kapitel wirft Paulus Israel vor, das
Gesetz verfehlt zu haben!
Bibeltext:
(9,31)
Israel aber, das nach dem Gesetz der Gerechtigkeit strebte, hat das Gesetz
verfehlt.
(10,3)
Da sie (die Israeliten) die Gerechtigkeit Gottes verkannten und ihre eigene
Aufrichten wollten, haben sie sich der Gerechtigkeit Gottes nicht unterworfen.
7.Israels Ungehorsam:
(10,16-21)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
Judenfeindlich:
In diesem Kapitel bezeichnet Paulus die Juden als
„ungehorsames und widerspenstiges Volk“!
Bibeltext:
(10,16)
Doch nicht alle sind dem Evangelium gehorsam geworden. (…)
(10,21)
Über Israel aber sagt er:
Den
ganzen Tag habe ich meine Hände ausgestreckt nach einem ungehorsamen und
widerspenstigen Volk
8.Der erwählte Rest und das
verblendete Volk:
(11,1-12)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
Judenfeindlich:
In diesem Kapitel wirft Paulus einem Teil Israels „Verstockung“
und „Versagen“ vor!
Bibeltext:
(11,2-3)
(…) Elija führte Klage gegen Israel und sagte: Herr, sie haben deine Propheten
getötet und deine Altäre zerstört.
(11,4)
Gott aber antwortete ihm:
Ich
habe 7.000 Männer für mich übrig gelassen, die ihr Knie nicht vor Baal gebeugt haben.
(11,5-6)
Ebenso gibt es auch in der gegenwärtigen Zeit einen Rest, der aus Gnade erwählt
ist – aus Gnade, nicht mehr aufgrund von Werken, sonst wäre die Gnade nicht
mehr Gnade.
(11,7)
Das bedeutet: Was Israel erstrebt, hat nicht das ganze Volk, sondern nur der
erwählte Rest erlangt; die übrigen wurden verstockt.
(11,11)
Nun frage ich: Sind sie etwa gestrauchelt, damit sie zu Fall kommen?
Keineswegs! Vielmehr kam durch ihr Versagen das Heil zu den Heiden, um sich selbst
eifersüchtig zu machen.
9.Das Bild vom Ölbaum:
(11,13-24)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
Dieses
Kapitel schildert, dass die Heidenmission nur dem Grund dient, die Israeliten
(die Juden) eifersüchtig zu machen, um wenigstens einige zu retten!
Siehe
Jesu Verbot der Heidenmission:
(Matth.10,5-15)
(10,5-6) Diese zwölf sandte Jesus aus und gebot ihnen:
Geht nicht zu den Heiden (…) sondern geht zu den verlorenen Schafen Israels.
Bibeltext:
(11,13-14)
Euch, den Heiden sage ich:
Gerade
als Apostel der Heiden preise ich meinen Dienst, weil ich hoffe, die
Angehörigen meines Volkes eifersüchtig zu machen und wenigstens einige von
ihnen zu retten.
10.Die Errettung ganz
Israels:
(11,25-36)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
Judenfeindlich:
In diesem Kapitel bezeichnet Paulus die Juden als
„Feinde Gottes“!
Bibeltext:
(11,25)
Damit ihr euch nicht auf eigene Einsicht verlasst, Brüder, sollst ihr dieses
Geheimnis wissen:
Verstockung
liegt auf einem Teil Israels. (…)
(11,28)
Vom Evangelium her sind sie Feinde Gottes und das um euretwillen; (…)
11.Aufforderungen zu einem
Leben aus dem Geist:
(12,9-21)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
In
diesem Kapitel ermahnt Paulus die Christen, sich nicht selbst an ihren
Verfolgern zu rächen, sondern sie der Rache bzw. dem Zorn Gottes zu überlassen!
(Im
Thessalonicherbrief rächt sich Christus selbst, vom Himmel her, an den Juden,
die die christlichen Gemeinden verfolgen und anfeinden!)
Bibeltext:
(12,14)
Segnet eure Verfolger; segnet sie, verflucht sie nicht!
(12,19)
Rächt euch nicht selber, liebe Brüder, sondern lasst Raum für den Zorn Gottes;
denn in der Schrift steht:
Mein
ist die Rache, ich werde vergelten, spricht der Herr!
12.Der Christ und die
staatliche Ordnung:
(13,1-7)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
In
diesem Kapitel ermahnt Paulus die Christen vor der Widerstand gegen die
Staatsgewalt und betont, wer sich ihr entgegensetzt stellt sich gegen die
Ordnung Gottes und wird dem Gericht verfallen!
So
wurden beispielsweise während der Hexenverfolgungen die Opfer durch weltliche Gerichte
verurteilt!
Bibeltext:
(13,1-2)
Jeder leiste den Trägern der staatlichen Gewalt den schuldigen Gehorsam. Denn
es gibt keine staatliche Gewalt, die nicht von Gott stammt; jede ist von Gott
eingesetzt. Wer sich daher der staatlichen Gewalt widersetzt, stellt sich gegen
die Ordnung Gottes und wer sich ihr entgegenstellt, wird dem Gericht verfallen.
(13,4)
Sie steht im Dienst Gottes und verlangt, dass du Gutes tust. Wen du aber Böses
tust, fürchte dich! Denn nicht ohne Grund trägt sie das Schwert. Sie steht im
Dienst Gottes und vollstreckt das Urteil an dem, der Böses tut.
13.Aufruf zur Einmütigkeit
in der Gemeinde:
(15,1-13)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
Heidenfeindlich:
Aus
der Aussage dieses Kapitels rechtfertigt die Kirche, stellvertretend im Namen
Christi ihren Herrschaftsauftrag über heidnische Völker!
Bibeltext:
(15,12)
Und Jesaja sagt:
Kommen
wird der Spross aus der Wurzel Isais; (bezüglich im
Neuen Testament auf Christus) er wird sich erheben, um über die Heiden zu
herrschen. (…)
DER ERSTE KORINTHERBRIEF
Kritische Schriften des
ersten Korintherbriefes:
Inhalt:
1.Die
Botschaft vom Kreuz
2.Paulus,
der Verkünder der Weisheit Gottes
3.Ein
Fall von Blutschande
4.Die
christliche Ehe
5.Die
Freiheit der Christen
6.Über
Götzendienst und Götzenopfermahl
7.Über
das Verhalten der Frau beim Gottesdienst
8.Die
reche Einheit und Ordnung im Gottesdienst
9.Die
Auferweckung Christi und das Heil
10.Letzte
Mahnungen und Grüße
Zusammenfassende
Analyse der kritischen Schriften des ersten Korintherbriefes:
Im
Korintherbrief gehen die Heiden verloren!
Der
Korintherbrief ermahnt die Christengemeinden, die Götzendiener aus ihrer Mitte
wegzuschaffen d.h. auszustoßen!
Frauenfeindlichkeit:
Laut
der Aussage eines Kapitels des Korintherbriefes ist die Frau für den Mann
erschaffen und der Mann verfügt über den Leib der Frau!
(siehe
Kap.7,1-7/11,2-16)
Der
Korintherbreif bezeichnet den Mann als „Haupt der Frau“ und als „Abglanz des
Mannes“!
Der
Korintherbrief verlangt von den Frauen, bei Gottesdienst Kopftücher zu tragen!
Die Kapitel im
Einzelnen:
1.Die Botschaft vom
Kreuz:
(1,18-31)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
Heidenfeindlich:
Laut der Aussage dieses Kapitels gehen die Heiden
(wegen Torheit) verloren!
Bibeltext:
(1,18)
Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit; uns aber, die
gerettet werden, ist es Gottes Kraft.
(1,22)
Die Juden fordern Zeichen, die Griechen suchen Weisheit.
(1,23)
Wir dagegen verkünden Christus als den Gekreuzigten; für Juden ein empörendes
Ärgernis, für Heiden eine Torheit.
(1,28)
Und das Niedrige in der Welt und das verachtete hat Gott erwählt: das, was
nichts ist, um das was etwas ist, zu vernichten, damit kein Mensch sich rühmen
kann vor Gott.
2.Paulus, Verkünder der
Weisheit Gottes:
(2,1-3,4)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
In diesem Kapitel
wirft Paulus den Machthabern der Welt die Kreuzigung Christi vor!
Bibeltext:
(2,8) Keiner der Machthaber dieser Welt hat sie erkannt; denn hätten sie die Weisheit Gottes erkannt, so hätten sie den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuzigt.
3.Ein Fall von Blutschande:
(5,1-13)
Kritische
Analyse dieses Kapitel:
Dieses Kapitel ermahnt die Christengemeinden, die
Götzendiener aus ihrer Mitte wegzuschaffen d.h. auszustoßen!
Laut der Aussage dieses Kapitels werden die
Außenstehenden (Nichtchristen) durch Gott gerichtet!
Bibeltext:
(5,9-10) Ich habe euch in meinem Brief ermahnt, dass ihr (Christengemeinden) nichts mit Unzüchtigen zu schaffen haben sollt. Gemeint waren damit nicht alle Unzüchtigen der Welt oder alle Hab