Vorwort zu diesem Themenbereich:

 

 

Einen wesentlichen Anteil an den Ursachen ständig tobender Kriege, Konflikte und gewaltsamen Auseinandersetzungen in der Menschheitsgeschichte haben die Religionen, besonders die monotheistischen Offenbarungsreligionen (Judentum/Christentum/Islam)

Die Geschichte der monotheistischen Offenbarungsreligionen zeigt eine blutige Vergangenheit. Es waren und sind immer wieder religiöse Fanatiker, Fundamentalisten oder Extremisten, die die Welt mit Krieg und Terror überziehen. Gerade die aktuelle Weltsituation ist geprägt von einer Radikalisierung der Religionen und zeigt eine Verschärfung religiös motivierter Kriege und Konflikte:

 

Der islamische Terrorismus der El Kaida, der im Terroranschlag auf das World Trade Center in den USA seinen bisherigen Höhepunkt erreichte. Die radikale christliche Rechte in den USA und ihr „Kreuzzug gegen die Achse des Bösen“

Der „ewige Krieg“ um das Heilige Land (Nahostkonflikt)

Die radikal-islamischen Taliban und der Konflikt in Afghanistan.

Auseinandersetzungen zwischen Christen und Moslems in Nigeria, im Sudan, in Pakistan oder Ägypten. Die Auseinandersetzungen zwischen Schiiten und Sunniten im Irak, in Pakistan oder in Bangladesh. Religionskonflikte in Indonesien, in Osttimor oder im Kaukasus, der Nordirlandkonflikt usw.

 

Gotteskrieg-, Heiliger Krieg-, Schwertmission-, Inquisition-, Hexen- und Heidenvernichtung-, Judenhass und Antisemitismus-

 

„Missbrauch der Religion“ oder lassen sich Krieg, Gewalt und Intoleranz aus den Schriften der Offenbarungsreligionen (Bibel und Koran) religiös rechtfertigen?

 

Seit den Terroranschlägen in den USA und der allgemeinen Radikalisierung der Religionen beteuern die Vertreter der monotheistischen Offenbarungsreligionen (Judentum/Christentum/Islam) wieder verstärkt ihre Friedfertigkeit und ihre Toleranz gegenüber Andersdenkenden oder Anhängern anderer Religionen, Kulturen oder weltanschaulichen Überzeugungen. Dabei wird das Umfangreiche Aggressionspotential aller der Schriften der monotheistischen Offenbarungsreligionen (Bibel und Koran) „Verschwiegen oder Heruntergespielt“ oder die Verbrechen und Ausschweifungen der Religionen auf den „Missbrauch“ abgewälzt oder nur von „Verfehlungen irrgeleiteter einzelner“ gesprochen.

 

 

Tatsächlich zeigt sich jedoch, bei einer kritischen Analyse der Schriften der Offenbarungsreligionen (Bibel und Koran) ein umfangreiches Aggressionspotential, was die Gewaltsame Vernichtung und Tötung Andersdenkender oder Anhänger anderer Religionen, Götterkulte und weltanschaulichen Überzeugungen, oder die Vernichtung fremder Völker durchaus rechtfertigt, ja – Gott verlangt die Tötung Andersdenkender und Angehöriger andere Religionen oder Götterkulte, was der allgemeinen monotheistischen (jüdischen, christlichen und islamischen) Theologiemeinung eines grundsätzlich Positiven „Lieben, gnädigen, grundgütigen, friedlichen und allverzeihenden Gottes“ widerspricht.

 

Zusätzlich müssen sich die Offenbarungsreligionen, besonders die beiden mit Missionsauftrag (Christentum und Islam) aufgrund ihres Absolutheitsanspruch sich gegenseitig vernichten, was zwangsläufig zu Krieg und Gewalt führt! Im Übrigen haben alle drei Offenbarungsreligionen die gleiche Kernbotschaft:

 

„Glaube und Gehorche – oder Vernichtung im Feuer“

 

 

 

Das Alte Testament:

 

 

Grundsätzlich beschreiben die Schriften des Alten Testaments einen Kriegsgott, bezeichnet das Alte Testament über hundertmal Gott als „Herr der Heere“, führt Gott im Alten Testament selbst Krieg gegen andere Völker und verlangt von den Israeliten d.h. vom Gottesvolk  bei der Landnahme die Vernichtung der fremden Völker im Land. Daher verherrlicht das Alte Testament grundsätzlich von Gotteskrieg!

 

 Fordert der Kriegsgott (Jahwe) bereits im Alten Testament viermal zum „Heiligen Krieg“ auf, dadurch und Aufgrund der Tatsache, dass die Vertreter der monotheistischen Religionen (Christentum/Judentum/Islam) seid den Terroranschlägen in den USA gebetsmühlenhaft beteuern, den gleichen Gott anzubeten (den Kriegsgott Jahwe des Alten Testaments) konnten und können sich religiöse Extremisten aller monotheistischen Religionen den „Heiligen Krieg“ gegen Andersdenkende, gegen Vertreter andere Religionen oder Götterkulte oder gegen Ungläubige durchaus religiös rechtfertigen!

 

 

Grundsätzlich widerspricht ein Gott, der in der Bibel viermal zum „Heiligen Krieg“ aufruft, ein Gott der die Vernichtung fremder Völker verlangt, ein Gott der die Vernichtung und Tötung Andersdenkender und Angehöriger anderer Religionen oder Götterkulte der allgemeinen christlichen Gottesbildes eines grundsätzlich Positiven d.h. eines gütigem und lieben Gottes.

 

Grundsätzlich handelt es sich in den Geschichten und Erzählungen des Alten Testament über weite Strecken um Kriegsgeschichten der Israeliten gegen andere Völker und finden sich in der Bibel keineswegs nur „Friedensgebete“ sondern beinhaltet die Bibel auch Kriegsverherrlichende Gebete und Gesänge (Das Lied des Moses/Das Lied vom Schwert des Herrn)

 

So ist der im Alten Testament beschriebene Kriegsgott Jahwe grundsätzlich Bewaffnet mit Feuer und Schwert und Vernichtet im Zorn ganze Völker und Nationen und schont auch das eigene Volk d.h. das Gottesvolk bei Gesetzesbruch ebenso wenig und droht durch alle Schriften der Bibel hindurch den Israeliten d.h. dem Gottesvolk immer wieder ein „Furchtbares Strafgericht“, die Vernichtung und Vertreibung aus dem Land an, dies gipfelt im Buch Ezechiel, indem „Gott Freude bei der Vernichtung der Israeliten hat und diese in einen „Schmelzofen göttlichen Zorns“ dahin schmelzen lässt!

 

So verlangt Gott in der Bibel  (Die Gesetzbücher Moses) die Vernichtung und Tötung Andersdenkender, und Angehöriger anderer Religionen und Götterkulte (Heiden/Hexen/Zauberer/Astrologiegläubige/Naturreligionen usw.) So verlangt Gott die Tötung von Homosexuellen und bei Unzuchtsverbrechen aller Art. So verlangt Gott die Steinigung bzw. Tötung von Gotteslästerern. Außerdem verlangt Gott die Vernichtung fremder Kultstätten. Das neue Testament beauftragt die Christen zur Bekämpfung von Irrlehrern (Juden/Atheisten/Heiden) und fordert dazu auf, das Evangelium mit dem Schwert zu verteidigen.

 

DAS CHRISTENTUM UND DIE GEWALT:

 

DIE LÜGE VON DER CHRISTLICHEN TOLERANZ UND NÄCHSTENLIEBE:

 

Das Christentum übernahm von den Juden das Alts Testament als Heilige Schrift und bezeichnet sich als das Neue Volk Gottes.

 

Im Matthäusevangelium (10,16-39) kommt Jesus auf die Erde, nicht um den Frieden zu bringen, sondern das Schwert!

 

Das Neue Testament droht grundsätzlich allen mit der Vernichtung im Feuer bzw. gehen alle Zugrunde und werden Umkommen, welche nicht an Christus glauben, alle die sich nicht zu Christus bekehren und den Evangelium nicht gehorchen! (Juden/Heiden/Atheisten)

 

Zusätzlich taucht der zornige Rachegott des Alten Testaments auch im Neuen Testament wieder auf!

 

Dazu fordert das Neue Testament die Christen dazu auf, Irrlehrer und Feinde Christi (Juden/Heiden/Atheisten) zu Bekämpfen und das Evangelium mit dem Schwert zu verteidigen!

 

Im Neuen Testament begründet Christus seine Mission und sein Wirken in der Erfüllung der Gesetze der Propheten bzw. der Gesetzbücher Moses (Erfüllungsauftrag Matth.5,17-20) die in Sachen Intoleranz und Rücksichtslosigkeit der islamischen Scharia in nichts nachstehen (beispielsweise verlangt Gott die Tötung von Hexen oder Gotteslästerern)

 

Das Christentum übernahm von den Juden das Alte Testament als Heilige Schrift:

 

Durch die Gesetzbücher Moses, in denen Gott die Vernichtung und Tötung Andersdenkender, und Angehöriger anderer Religionen und Götterkulte (Heiden/Hexen/Zauberer/Astrologiegäubige/Naturreligionen/Atheisten usw.) und die Vernichtung fremder Kultstätten verlangt, zusammen mit dem Neuen Testament das die Christen zur Bekämpfung von Irrlehrern auffordert (Juden/Heiden/Atheisten) zusammen mit dem Erfüllungsauftrag Christi und der Aufforderung, das Evangelium mit dem Schwert zu verteidigen konnte sich auch das Christentum (z.B. die kirchliche Inquisition) die systematische gewaltsame Bekehrung oder Vernichtung Andersdenkender und Anhängern anderer Religionen (Heiden/Juden/Hexen usw.) durchaus religiös rechtfertigen und „Missbrauchten“ keineswegs nur die Religion, wie stetig beteuert wird.

Im Gegenteil: Durch die Strafandrohungen Gottes bei Nichtbeachtung seiner Gebote (z.B. bei Anbetung fremder Götter) in denen Gott seinem Volk mit der Vernichtung bzw. Vertreibung aus dem Land droht, fordert die Bibel gerade dazu auf, z.B. die Fremden Völker im Land oder Andersdenkende oder Angehörige anderer Religionen (Heiden/Hexen/Zauberer/Juden/Gotteslästerer/AtheistenNaturreligionen usw.) gewaltsam zu vernichten, ja sehen die Schriften der Bibel in der Vernichtung Andersdenkender ein „Gottgefälliges Werk“!

 

Beispiele aus der Vergangenheit:

 

Die Kreuzzüge und die Massaker im Heiligen Land:

(Jerusalem-Massaker von 1099)

 

Die Christen übernahmen von den Juden das Alte Testament als Heilige Schrift und bezeichnen sich als das „Neue Volk Gottes“ oder das „wahre Israel Gottes“!

 

In den Gesetzbüchern Moses, die die Christen übernahmen, beauftragt Gott sein Volk bei der Eroberung von Städten, welche das Gottesvolk als Erbbesitz behalten will, die gesamte Bevölkerung in der Stadt (Männer, Frauen und Kinder zu Töten, d.h. mit scharfem Schwerte zu erschlagen). Die Kreuzritter wollten dauerhaft im Land bleiben, daher konnten sich die Kreuzritter die Massaker und die Vernichtung der Städte im Heiligen Land (Jerusalem im Jahr 1099) durchaus religiös rechtfertigen.

 

Zusätzlich beauftragt das Neue Testament die Christen, das Evangelium mit dem Schwert zu verteidigen, wobei die Kreuzritter das Evangelium und die Religion im Heiligen Land von den Ungläubigen (Juden/Heiden bzw. Moslems) bedroht sahen!

 

Vernichtung von Heiden (Naturreligionen)

 

Grundsätzlich verlangt Gott in den Gesetzbüchern Moses bei der Landnahme vom Gottesvolk die Vernichtung der Völker im Land!!!

 

Grundsätzlich verbietet Gott in der Bibel die Anbetung der Tiere d.h. der Natur, und droht allen, welche Tiere d.h. die Natur anbeten die Vernichtung bzw. Verdienen den Tod!!!

 

Ferner verlangt Gott die Vernichtung fremder (heidnischer) Kultstätten!!!

 

Zusätzlich kommt Jesus im Matthäusevangelium auf die Erde mit dem Schwert!!!

 

So konnten sich die christlichen Armeen Karl des Großen die gewaltsame Bekehrung und Vernichtung (Schwertmission) der heidnischen Sachsen und die Vernichtung dessen heidnischer Kultstätten religiös rechtfertigen!!!

 

So konnten sich die christlichen Ritterorden die gewaltsame Bekehrung und Vernichtung (Schwertmission) der heidnischen Slawen (Wenden u.a.) und die Vernichtung dessen heidnischer Kultstätten religiös Rechtfertigen!!!

 

So konnten sich die katholischen Konquistadoren die gewaltsame Bekehrung und Vernichtung der heidnischen Urbevölkerung (Indianer) in Mittel- und Südamerika und die Zerstörung dessen Kultstätten religiös rechtfertigen!!!

 

So konnten sich die Puritanerchristen in Nordamerika die Vernichtung der heidnischen Urbevölkerung (Indianer) religiös Rechtfertigen!!!  

 

HEXENVERBRENNUNGEN UND KETZERVERFOLGUNGEN:

 

Grundsätzlich verlangt Gott in den Gesetzbüchern Moses, welche das Christentum als Heilige Schrift übernahm die Tötung von Hexen, Zauberern, Heiden, Astrologiegläubige, Sonnenkulte usw. So konnte sich das Christentum die gewaltsame und systematische Vernichtung Andersdenkender und Angehöriger anderer Religionen oder Götterkulte (z.B. die Hexenverbrennungen) durchaus religiös rechtfertigen und „Missbrauchten“ keineswegs nur die Religion, wie seid den Terroranschlägen in den USA gebetsmühlenhaft beteuert wird!