AUFFORDERUNGEN UND ANREGUNGEN ZUR KÖRPERLICHEN ZÜCHTIGUNG VON KINDERN
IN DER BIBEL:
(Altes- und
Neues Testament)
Vorwort:
Grundsätzlich
rechtfertigt, regt und fordert die Bibel (Altes- und Neues Testament) zur
körperlichen Züchtigung von Kindern an!
Inhalt:
1.Das Alte Testament:
1.Misshandlung der Eltern
2.Entehrung der Eltern
Das
Buch Levitikus:
1.Die
Verfluchung der Eltern
Das
Buch Deuteronomium:
1.Die
Verstoßung eines Sohnes
Das
Buch der Sprichwörter:
1.Die
Warnung vor Verführung und Unerfahrenheit
2.Die
erste Salomonische Spruchsammlung
3.Die
Worte der Weisen/Mahnungen
4.Die
zweite Salomonische Spruchsammlung
Das
Buch Jesus Sirach:
1.Das
rechte Verhalten im häuslichen Kreis
2.Missratene
Kinder und unbelehrbare Toren
3.Die
Kinder
2.Das Neue Testament:
Der
Epheserbrief:
1.Über
die christliche Familienordnung
Der
Hebräerbrief:
1.Die
Züchtigung als Zeichen väterlicher Liebe
1.Das Alte Testament:
DAS BUCH EXODUS:
Inhalt:
1.Misshandlung
der Eltern
2.Entehrung
der Eltern
Die
Kapitel im Einzelnen:
1.Misshandlung der Eltern:
(21,15)
Kritische
Analyse dieses Gesetzes:
Todesstrafe
für Kinder bei Gewalt gegen die Eltern!
Bibeltext:
(21,15)
Wer seinen Vater oder Mutter schlägt, wird mit dem Tode bestraft.
2.Entehrung der Eltern:
(21,17)
Kritische
Analyse dieses Gesetzes:
Todesstrafe
für Verfluchung der Eltern!
Bibeltext:
(21,17)
Wer seinen Vater oder seine Mutter verflucht, wird mit dem Tod bestraft.
DAS BUCH LEVITIKUS:
Inhalt:
1.Die
Verfluchung der Eltern
Einzelkapitel:
1.Die Verfluchung der
Eltern:
(20,9)
Kritische
Analyse dieses Gesetzes:
Todesstrafe
bei Verfluchung der Eltern!
Bibeltext:
(20,9) Jeder, der seinen Vater oder seine Mutter verflucht, wird mit dem Tod bestraft. Da er seinen Vater und seine Mutter verflucht hat, soll sein Blut auf ihn kommen.
DAS BUCH DEUTERONOMIUM:
Inhalt:
1.Die
Verstoßung eines Sohnes
Einzelkapitel:
Die Verstoßung eines
Sohnes:
(21,18-21)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
In
diesem Gesetz verlangt Gott die Steinigung von „widerspenstigen und störrischen
Söhnen“!
Bibeltext:
(21,18-21)
Wenn ein Mann einen widerspenstigen und störrischen Sohn hat, der nicht auf die
Stimme seines Vaters und seiner Mutter hört, und wenn sei ihn züchtigen und er
trotzdem nicht auf sie hört, dann sollen Vater und Mutter ihn packen, vor den
Ältesten der Stadt und vor die Torversammlung des Ortes bringen und zu den
Ältesten der Stadt sagen: Unser Sohn hier ist störrisch und widerspenstig, er
hört nicht auf unsere Stimme, er ist ein Verschwender und ein Trinker. Dann
sollen alle Männer der Stadt ihn steinigen, und er soll sterben. Du sollst das
Böse aus deiner Mitte wegschaffen. Ganz Israel soll davon hören, damit sie sich
fürchten.
DAS BUCH DER SPRICHWÖRTER:
Inhalt:
1.Die
Warnung vor der Verführung und Unerfahrenheit
2.Die
erste Salomonische Spruchsammlung
3.Die
Worte der Weisen/Mahnungen
4.Die
zweite Salomonische Spruchsammlung
Die
Kapitel im Einzelnen:
1.Die Warnung vor
Verführung und Unerfahrenheit:
(1,8-3,35)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
Grundsätzliche
Rechtfertigung (Züchtigung) von Söhnen!
Bibeltext:
(3,11)
Mein Sohn, verachte nicht die Zucht des Herrn, widersetz dich nicht, wenn er
dich zurechtweist.
(3,12)
Wen der Herr liebt, den züchtigt er, wie ein Vater seinen Sohn, den er gern
hat.
2.Die erste Salomonische
Spruchsammlung:
(10,1-22,16)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
Grundsätzliche
Rechtfertigung der körperlichen Züchtigung von Kindern!
Bibeltext:
(12,1)
Wer Zucht liebt, liebt Erkenntnis, wer Zurückweisung hasst, ist dumm.
(13,18)
Armut und Schande erntet ein Verächter der Zucht, doch wer Tadel beherzigt,
wird geehrt.
(13,24)
Wer die Rute spart, hasst seinen Sohn, wer ihn liebt, nimmt ihn früh in Zucht.
(15,5)
Der Tor verschmäht die Zucht des Vaters, wer auf Zurechterweisung achtet, ist
klug.
(17,25)
Ein törichter Sohn bereitet seinem Vater Verdruss und Kummer seiner Mutter, die
ihn geboren hat.
(19,18)
Züchtige deinen Sohn, solange noch Hoffnung ist, doch lass dich nicht
hinreißen, ihn zu töten.
(19,29)
Für die Zuchtlosen stehen Ruten bereit und Schläge für den Rücken der Toren.
(20,30)
Blutige Striemen läutern den Bösen und Schläge die Kammern des Leibes.
3.Die Worte von
Weisen/Mahnungen:
(22,17-24,33/23,12-35)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
Grundsätzliche
Rechtfertigung der körperlichen Züchtigung von Kindern!
Bibeltext:
(23,13)
Erspar dem Knaben die Züchtigung nicht; wenn du ihn schlägst mit dem Stock,
wird er nicht sterben.
(23,14)
Du schlägst ihn mit dem Stock, bewahrst aber sein Leben vor der Unterwelt.
4.Die zweite Salomonische
Spruchsammlung:
(25,1-29,27)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
Grundsätzliche
Rechtfertigung der körperlichen Züchtigung von Kindern!
Nach
Aussage dieses Kapitels verleihen die Rute „Weisheit“!
Bibeltext:
(29,15)
Rute und Rüge verliehen Weisheit, ein zügelloser Knabe macht seiner Mutter
Schande.
(29,17)
Züchtige deinen Sohn, so wird er dir Verdruss ersparen und deinem Herzen Freude
machen.
DAS BUCH JESUS SIRACH:
Inhalt:
1.Das
rechte Verhalten im häuslichen Kreis
2.Missratene
Kinder und unbelehrbare Toren
3.Die
Kinder
Die
Kapitel im Einzelnen:
1.Das rechte Verhalten
im häuslichen Kreis:
(7,18-28)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
Grundsätzliche
Rechtfertigung der Züchtigung von Kindern!
Bibeltext:
(7,23)
Hast du Söhne, nimm sie in Zucht.
(7,24)
Hast du Töchter, zeige dich ihnen nicht allzu freundlich.
2.Missratene Kinder und
Unbelehrbare Toren:
(22,3-18)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
Nach
Aussage dieses Kapitels zeugen Schläge und Zucht für „Weisheit“!
Bibeltext:
(22,3)
Schande für den Vater ist ein missratener Sohn, eine missratene Tochter ist ihm
zur Schmach geboren.
(22,5)
Die trotzige Tochter bereitet dem Vater und dem Gatten Schande, von beiden wird
sie verachtet.
(22,6)
Wie Musik zur Trauer ist eine Rede zur falschen Zeit, Schläge und Zucht aber
zeugen stets von Weisheit.
3.Die Kinder:
(30,1-13)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
Dieses
Kapitel rechtfertigt grundsätzlich die körperliche Züchtigung von Kindern!
Dieses
Kapitel warnt vor der „Verzährtlichung“ von Söhnen!
Bibeltext:
(30,1) Wer seinen Sohn liebt, hält den Stock für ihn bereit, damit er später Freude erleben kann.
(30,2)
Wer seinen Sohn in Zucht hält, wird Freude an ihm haben und kann sich bei
Bekannten seiner rühmen.
(30,8)
Ein ungebändigtes Pferd wird störrisch, ein zügelloser Sohn wird unberechenbar.
(30,9)
Verzärtle deinen Sohn und er wird dich enttäuschen; scherze mit ihm, und er
wird dich betrüben.
(30,12)
Beug ihm den Kopf in Kindestagen; schlag ihn aufs Gesäß, solange er klein ist,
sonst wird er störrisch und widerspenstig und du hast Kummer mit ihm.
(30,13)
Halte deinen Sohn in Zucht, und mach im das Joch schwer, sonst überhebt er sich
gegen dich in seiner Torheit.
2.Das Neue Testament:
DER EPHESERBRIEF:
Inhalt:
1.Über
die christliche Familienordnung
Einzelkapitel:
1.Über die christliche
Familienordnung:
(5,21-6,9)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
Grundsätzliche
Rechtfertigung der körperlichen Züchtigung von Kindern!
Bibeltext:
(6,4) Ihr Väter, reizt eure Kinder nicht zum Zorn, sondern erzieht sie in der Zucht und Weisung des Herrn.
DER HEBRÄERBRIEF:
Inhalt:
1.Die
Züchtigung als Zeichen väterlicher Liebe
Einzelkapitel:
1.Die Züchtigung als
Zeichen väterlicher Liebe:
(12,4-13)
Kritische
Analyse dieses Kapitels:
Grundsätzliche
Rechtfertigung der körperlichen Züchtigung von Kindern!
Bibeltext:
(12,5)
(…) Mein Sohn, verachte nicht die Zucht des Herrn, verzage nicht, wenn er dich
zurechtweist.
(12,6)
Denn wen der Herr liebt, den züchtigt er; er schlägt mit der Rute jeden Sohn,
den er gern hat.
(12,7)
Haltet aus, wenn ihr gezüchtigt werdet. Gott behandelt euch wie Söhne. Denn wo
ist ein Sohn, den sein Vater nicht züchtigt?
(12,8)
Würdet ihr nicht gezüchtigt, wie es doch bisher allen Ergangen ist, dann wäret
ihr nicht wirklich seine Kinder, ihr wäret nicht seine Söhne.
(12,11)
Jede Züchtigung scheint zwar für den Augenblick nicht Freude zu bringen,
sondern Schmerz; später aber schenkt sie denen, die durch diese Schule gegangen
sind, als Frucht den Frieden und die Gerechtigkeit.